Dienstag, 21. März 2017

Zurück aus Thailand



Nur ein kurzer Post von mir: Unsere zwei Monate Thailand sind vorbei. Wir sind zurück in Berlin und gewöhnen uns gerade ein. Das ist nicht ganz so leicht, plötzlich wieder Socken anzuziehen, und Schuhe.
Einen Mantel und einen Schal zu tragen. Den Kinder wieder mehr als ein Shirt und eine kurze Hose anzuziehen, ihnen sagen, dass sie eben doch lieber noch einen Pulli anziehen. Und vielleicht auch eine Mütze.
Neben der Aversion gegen das hiesige Wetter ist es auch der Jetlag mit dem wir kämpfen. Es ist weniger schlimm als auf dem Hinflug, aber dennoch sind wir platt.

Wir kommen jetzt erstmal an und dann erzähle ich euch in wenigen Tagen noch mehr von unserer Reise. Habt ihr bestimmte Dinge die ihr wissen wollt? Dann meldet euch und ich blogge drüber!


Freitag, 17. März 2017

Thailand mit Kindern: Rituale auf Reisen

Runzelfuesschen Elternblog Thailand mit Kindern Thailand mit Baby Fernreise mit Baby und Kleinkind


Als ich anderen von unserer Reise erzählte hörte ich sehr oft: Oh, das geht bei uns gar nicht. Unser Kind braucht feste Rituale, immergleiche Bedingungen. Und ich gebe zu: Ich habe darüber gar nicht nachgedacht, ob meine Kinder das brauchen. Wir Eltern haben beschlossen, dass wir diese Reise machen wollen, dass sie für unsere Kinder und uns gut wäre. Ob das für die Kinder wirklich so ist, oder ob sie der Trip in die Ferne maßlos überfordern würde, daran dachte ich gar nicht.

Reisen mit Kleinkind


Das liegt zum einen sicher daran, dass wir schon oft mit dem Runzelfüßchen verreist sind. Noch nie soweit in die Ferne, aber doch oft und gern. Meine Tochter liebt das Reisen und ist an sich auch kein Kind was viele Rituale braucht. Sie hat keine festen Frühstücks/Mittags/Abenessenszeiten. Sie geht ins Bett wenn sie müde ist, nicht zu einer festegelegten Uhrzeit. Sie hat kein Lieblingsschmusetier das überallhin mit muss, sondern immer mal ein anderes.


Dienstag, 14. März 2017

Papa bloggt: Warum Kinder der Himmel sind


Es gibt Artikel, die will man gar nicht lesen, aber man liest sie trotzdem. Letztens gab es einen Beitrag mit dem Thema "Ich sage, wie es ist: Kinder werden überbewertet". Als Vater interessierte mich das natürlich sehr, aber die Zusammenfassung und eigentliche Erkenntnis war: Das Leben mit Kindern ist sehr anstrengend. Was mich allerdings nachdenklich gemacht hat: Kinder sollen Himmel und Hölle sein und die AutorIn fragte sich, wann denn (endlich) der Himmel kommt. Vielleicht wollte sie provozieren oder zum weiterlesen anregen, es bleibt auch jedem unbenommen, seine eigene Familiensituation zu bedauern, aber hier sind meine fünf persönliche Gründe, warum meine Kinder der Himmel sind. 


1. Grund: Kinder lassen Dich die Welt neu entdecken


Als mit Mit- oder Enddreißiger habe ich schon einiges von der Welt gesehen. Es gibt diesen schönen Film mit Björk (vielleicht heulen jetzt einige auf, man liebt sie oder hasst sie), in dem die Protagonistin langsam erblindet. Aber sie bedauert das nicht, sondern behauptet, sie hätte eh schon alles gesehen. Niemand möchte gerne erblinden, aber als Erwachsener stumpft man schon ein wenig ab. Das mag jetzt übertrieben sein, aber Kinder lassen Dich wieder neu auf Dinge schauen. Wir sind im Sommer letztes Jahr mit dem Runzelfüßchen und Herrn Annika an die Ostsee gefahren. Es war Nacht und dunkel als wir ankamen. Sternenklar sah man nicht nur ein paar Sterne, sondern sogar noch die Milchstraße. Das Runzelfüßchen war ganz außer sich: "Schaut! Sterne!" Sie redet noch immer manchmal davon, dass wir an der Ostsee Sterne gesehen haben. Die Welt ist schön und Kinder lassen Dich das wieder spüren. 

Sonntag, 12. März 2017

Von neuen Inseln und Busfahrten - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende waren wir wieder zu neuen Zielen unterwegs. Nachdem wir letze Woche auf einer sehr einsamen Insel waren, sind wir nun zurück im Thailand- Tourismus. Ich gestehe, ich vermisse das Ursprüngliche doch etwas. Aber: das Internet ist endlich gut genug um euch davon zu berichten, yeah!

Samstag, 11 März 2017


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Wir verabschieden uns vom angeblich schönsten Strand der Welt (sagt der Reiseführer) und machen uns auf zu einem neuen Ziel. Hier in Railay war es schön, aber doch arg touristisch. Für uns, die wir aus Ko Jum kommen, einer kleinen Insel auf der wirklich nicht viel ist außer einfachen Hütten und wilden Affen, war das etwas gewöhnungsbedürftig. Denn auf Railay gibt es auch Affen. Aber wild sind die nicht mehr. Sondern von denn Horden von Tagestouristen schon total trainiert, dass sie all den Müll fressen, der da so zurückbleibt. Ich hardere mit dieser Erscheinung des Tourismus, bin ich doch selbst ein Teil davon (auch wenn ich niemals meinen Müll irgendwo liegen lasse oder Affen füttere). Nun, jedenfalls fahren wir mit dem Longtailboot weiter.

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Nach kurzer Zeit sind wir auch schon in unserem neuen Hotel. Das stand im Reiseführer und ich hatte es zuhause, vor der Reise, immer wieder im Blick. Aber es war schlicht zu teuer. Warum auch immer, ich hatte Glück und irgendwann auf der Reise wurde es plötzlich preiswert. Also schlug ich zu. Und vor Ort erblickten die Angestellten die zwei Kids und waren total aus dem Häuschen. Und zack, gab es ein Upgrade und wir bekamen ein Zimmer mit zwei Räumen, und richtig viel Platz. Schön ist es hier.
Wir spazieren etwas die Straße hinunter und sehen: in Krabi, gleich um die Ecke, ist Nachtmarkt. Da wollen wir hin.

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Nach dem Mittagsschlaf von beiden Kindern (immerhin wollen wir zum NACHTmarkt, der wirklich erst gegen 19:00 so richtig zum Leben erwacht) wollen wir los. Wir wissen, eine Fahrt kostet pro Person 50 Baht, 1€ irgendwas. Auf der Straße halten wir Taxen an, schauen uns um. Alle wollen 500 Baht für den Weg. Wir fragen und fragen, versuchen zu handeln, nichts zu machen. Wir geben auf. Dann eben heute kein Nachtmarkt. Denn 1000 Baht, 27 €,  für solch einen Ausflug, das geht einfach nicht. Ich bin trotzdem traurig, weil ich über den Markt soviel Nettes gehört habe.
Dann also Plan B, wir sehen uns die "Stadt" an.


Freitag, 10. März 2017

Langstreckenflug mit Baby und Kleinkind

Runzelfuesschen Elternblog Langstrecke mit Baby Fliegen mit Baby Fliegen mit Kleinkind

Im Vorfeld der Reise hat mich vor allem eins beschäftigt: Wie kommen wir denn überhaupt nach Thailand? Kann ich einem Baby solch eine lange Reise zumuten? Wie beschäftige ich die Dreijährige über so einen langen Zeitraum? Und was mache ich eigentlich gegen meine Flugangst?
Soviel ist klar: Ich konnte nicht die "üblichen" Medikamente nehmen. Da ich Herrn Annika ja immernoch stille war klar: Beruhigungstabletten sind tabu. Also Zähne zusammenbeißen und das alles irgendwie überstehen.

Nachtflug mit Baby


Wir sind abends losgeflogen, was sich im Nachhinein als eine großartige Idee rausstellte. Die Kinder waren total müde und sind beide recht schnell eingeschlafen. Und Herr Annika, der sonst ja keine Nacht länger als zwei Stunden am Stück schläft, der schlummerte friedlich auf meinem Arm. Eigentlich hatten wir auch ein Bett bestellt, das sich vor einem einklinken lässt. Aber, logo, Herr Annika hatte darauf überhaupt keine Lust. Und außerdem: Sobald es Turbulenzen gibt muss das Ding wieder eingepackt werden. Auf den Stress hatte ich keine Lust (auf Turbulenzen natürlich auch nicht, aber tja nun).


Mittwoch, 1. März 2017

Guck guck - Babys Spiel

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Herr Annika ist für seine neun Monate ziemlich clever. Hier im Urlaub denkt er sich lauter Spiele aus um uns bei Laune zu halten. Nicht, dass das wirklich nötig wäre, wir haben auch so Spaß. Aber es ist natürlich schon lustig ihm dabei zuzusehen wie er sich Dinge überlegt um uns zum Lachen zu bringen.

Baby spielt Guck- Guck


Sein absoultes Lieblingsspiel ist Guck- Guck. Allerdings nur, wenn er das macht. Er krabbelt manchmal durch das ganze Zimmer um etwas zu suchen, was er dafür benutzen kann. Am Anfang, das gebe ich zu, war ich total genervt davon, dass das Baby gerade zur Mittagsschlafzeit nicht mal zwei Minuten ruhig sitzen bleiben wollte, sondern immer wieder loskrabbelte. Bis ich ihn machen ließ. Blitzschnell krabbelte er los und griff sich seine Hose.