Sonntag, 31. Dezember 2017

Planlos ins neue Jahr - mit Gewinnspiel

Silvester, Neujahr - irgendwie ein Umbruch. Alle machen Pläne. Auch ich schrieb in meinem Newsletter darüber. Und stelle gerade fest: Naja, so richtig viele Pläne haben ich eigentlich nicht. Also abgesehen von dem, was ich eh vorhabe: Schreiben.
Aber so einen oder gar mehrere richtige Pläne, Ziele auf die ich hinarbeite? Das habe ich für 2018 gar nicht. Und ich frage mich ob das jetzt was ist, dass bei vielen von euch auch so ist, oder ob ich damit allein bin.
Für die unter euch, die sich für Achtsamkeit interessieren habe ich noch ein schönes Gewinnspiel, das irgendwie so gut zu meinen Gedanken passt.

2017 war auch kräftezehrend


2017 war mit all den Reisen wirklich toll, für uns als Familie war das großartig. Aber gerade das letzte Jahresdrittel war auch sehr herausfordernd. Ich hatte mehrere Aufträge die ich zeitgleich jonglieren musste und eigentlich durchgehend ein krankes Kind zuhause. Und jetzt, so halb kränkelnd zwischen den Jahren merke ich: Das hat mich alles ziemlich geschlaucht. Ist das vielleicht ein Grund dafür, 2018 ganz ohne Pläne starten zu wollen?


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Zwischen den Jahren

Wundert euch nicht, dass es hier etwas ruhiger ist. Wir genießen einfach die Zeit zwischen den Jahren als Familie.

Ich schicke euch noch den letzten Newsletter des Jahres und schmiede Pläne für 2018.

Was macht ihr in dieser ruhigen Zeit?

Sonntag, 24. Dezember 2017

Von Weihnachten und Krank sein - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende war, ist, wird Weihnachten sein. Wir haben sehr ruhig gefeiert, nur wir vier mit all unseren Wehwehchen und Krankheiten. Und wir planen das in den nächsten Tagen auch weiterhin so zu handhaben, besonders weil die Kinder sich immer neue Dinge "ausdenken" mit denen sie krank um die Ecke kommen.

Samstag, 23. Dezember 2017


Die Nacht war, nun ja, wie die Nächte eben so sind. Ich schlafe nicht aus, weil die Laune allgemein nicht so doll ist und wir außerdem einiges vor haben. Zum Frühstück entzünden wir ein letztes Mal drei Kerzen, die Kinder sind schon furchtbar aufgeregt, denn morgen ist endlich WEIHNACHTEN.

Unser Weihnachtsbaum ist geschmückt. Diese Kugel hier hat sich Herr Annika bei einem Bummel ausgesucht und gab sie nicht mehr aus der Hand, also habe ich sie gekauft. Und ich finde die einfach bezaubernd. Kitschig, aber schön.


Dienstag, 19. Dezember 2017

Krank an Weihnachten



Weihnachten steht kurz bevor und wenn ich ehrlich bin, dann graut mir ein wenig davor. Denn im letzten Jahr waren drei von vier Menschen hier krank. Und ich sag es wie es ist: Dieses Jahr sieht es im Moment genauso aus.
Drei Familienmitglieder aus dem Hause Runzelfüßchen sind aktuell wieder krank. Und ich hoffe SO SO SO sehr, dass wir vor den Festtagen wieder halbwegs fit sind. Denn nochmal ein Weihnachten mit 40 Grad Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und aufgedrehten Kindern (die dann krank wurden als es uns langsam besser ging), das verkrafte ich nicht. Komisch, wie solche Erinnerungen auch ein Jahr später noch belasten, oder?

Schöne Vorweihnachtszeit


Ich hatte mir die (Vor)Weihnachtszeit in diesem Jahr so schön ausgemalt. Plätzchen backen, Baum schmücken, Kerzenlicht und Weihnachtsmusik. Mit den Kindern Weihnachtsbücher lesen, Basteln und einfach entspannt Zeit verbringen. Die Geschenke haben wir übers Jahr schon besorgt, so dass ich genau deswegen dachte: Weihnachten kann entspannt kommen.


Sonntag, 17. Dezember 2017

Vom Manno - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende dominierte irgendwie das Wort "Manno". "Manno, ich will aber das...", "Manno doof...", "Manno Manno, Manno".
Dabei wollten wir uns eigentlich alle nur erholen. Aber wie das halt so ist, es gibt Pläne und es gibt Wirklichkeiten.

Samstag, 16. Dezember 2017


Das letzte Stück Geburtstagskuchen. Ich wollte es eigentlich allein genießen, aber nun ja, bei zwei Kindern ist das eher nicht möglich. Deswegen, "manno", teile ich das winzige Stück eben auch noch.

Auf zur Bibliothek, wie immer. Wir bringen mal alle Bücher der letzten Wochen zurück und reglementieren die neue Ausbeute auf drei Bücher und ein Hörpspiel pro Kind. Als ich dann auch mal nach Büchern für mich schauen will (ich gebe die Hoffnung mit dem Lesen ja nicht auf) kommt nach 10 Minuten mein Mann sehr entnervt mit den Kindern um die Ecke. Also kein neues Buch für mich, manno.
 

Das Runzelfüßchen ist zum Geburtstag eingeladen und ich muss in Windeseile noch das Geschenk einpacken. Sie hat sich für Wachsmalstifte in Einhornfrom und ein Sticker-Geschichten-Album entschieden. Aus der Bücherkiste, die wir gestern geschenkt bekommen haben (später mehr), sucht sie noch ein Leo-Lausemaus-Buch aus.

Während das Runzelfüßchen feiert und Herr Annika mit meinem Sohn bastelt schreibe ich Weihnachtskarten. Ich bin wie immer spät dran, ich wollte alle auf einmal verschicken, was nicht klappte. Also in zwei Etappen, es geht ja nicht darum irgendwas zu erreichen sondern lieben Menschen eine Freude zu machen.

Wir holen das Runzelfüßchen von der Party ab und wollten Sushi essen gehen. Aber es regnet, die Kinder sind abgekämpft und müde. Deswegen unsere Lieblingslösung für Hunger und den Wunsch nach schnellem Essen: Nudeln mit Pesto und Parmesan.

Während mein Mann die Kinder ins Bett bringt mache ich mich noch mal auf den Weg. Eins der Kinder ist krank, wir haben keine Medizin im Haus, also suche ich eine Apotheke die um die Zeit noch geöffnet hat. Mahahahaha.

Sonntag, 17. Dezember 2017



Der Tag beginnt mit Geschrei. Das Runzelfüßchen beschwert sich darüber, dass sie ihren Adventskalender teilen muss, dass sie kein Kleid anziehen kann und überhaupt ist gerade alles manno.
Ich starre die Blumen an, die sie gestern beim Einkaufen ausgesucht hat, weil sie meinte, dass sie uns allen Freude machen würde. Und sie hat Recht. Für mich sind die Blumen auch eine Erinnerung daran, dass wir es ja alle schön, kuschelig, angenehm haben wollen. Die Kinder haben nur eine ganz einge Vorstellung davon wie das aussieht. Und wir müssen eben gemeinsam schauen, dass es für uns alle passt.

Ich bin wirklich richtig traurig über dieses Foto. Herr Annika hat mal wieder herumgeturnt und ich musste mich entscheiden wen ich rette: Schale oder Kind. Ist ja klar worauf die Wahl fiel, und es ist vielleicht auch doof, dass mein Herz so an dieser Weihnachtsschüsssel hing, die ich vor sehr vielen Jahren mal gekauft habe. Aber es ist so. Ich kehre also auf und denke ganz fest "manno, manno, manno".

Die Laune zuhause ist unterirdisch, weswegen ich einen Spaziergang vorschlage. Und wir kommen an einem Zeitschriftenladen vorbei. Ich habe eine App mit der man Zeitungen und Zeitschriften manchmal günstiger bekommt. Und deswegen habe ich Glück, es gibt zwei Zeitschriften gratis. Die Nähzeitschrift habe ich vor allem gekauft, weil da Kostümideen für die Kinder drin sind. Ich bin einfach gern vorbereitet.

Herr Annika hält einen kurzen Mittagsschlaf und das Runzelfüßchen hat ihren "Schatz" ganz für sich allein. Wir haben von Minty Anchor eine riiiiiiesige Bücherkiste geschickt bekommen. Die Kinder sind vollkommen sprachlos und verbieten mir natürlich die Bücher einzuräumen. Es soll alles in der Kiste auf dem Boden stehen bleiben. Ich muss es an dieser Stelle einfach noch mal sagen: 10000 Dank für diese Überraschung!

Der vielleicht schönste Moment in diesem schlecht gelaunten Tag: Wir gehen mit Herzensmenschen auf den Weihnachtsmarkt. Ich teile mir mit den Kindern einen Apfelpunsch. Herr Annika ist an den warmen Äpfeln, die darin schwimmen sehr interessiert, das Runzelfüßchen ist angefressen, weil sie nicht sofort mit dem Karrussell fahren darf. Ich möchte kurz einfach mit den Freunden und meinem Mann allein sein. Aber so ist das ja manchmal. Man hat so Ideen wie etwas sein wird und die Kinder haben ihre eigene Idee. Das ist toll und ich denke an die Blumen und daran, dass es für Vierjährige nun mal nicht so spannend ist gemeinsam zu essen und zu trinken.
Das Runzelfüßchen darf Karussell fahren und ist selig. Ich bin vermutlich die Einzige die nicht all die anderen Kinder fotografiert, die sich da drehen. Anschließend ist die Laune besser, wir essen eine Waffel und knuspern noch ein paar gebrannte Mandeln. Ich finde die Zeit mit den Freunden so wertvoll und obwohl es mit Kindern deutlich chaotischer ist, ist es schön.

Während Herr Annika aus der letzten Ecke noch die Spielplatz-Tasche zerrt und den Sand in der Küche verteilt, kochen das Runzelfüßchen und ich. Sie schneidet die Kartoffeln und Gurke klein und ist sehr stolz auf sich. Nach dem Essen wird noch gebadet und dann wandern die Kinder ins Bett. Und Morgen, Morgen ist ein neuer Tag und die Laune vermutlich auch wieder eine andere.

Wie andere Familien das Wochenende erlbet haben, seht ihr bei Susanne.


Habt ihr auch manchmal so "Manno"- Tage?

Dienstag, 12. Dezember 2017

Papa bloggt: Wieso reden so wichtig ist



Mein kleiner Sohn Herr Annika ist ja gar nicht mehr so klein, sondert tapert auf seinen kleinen Füßen durch seine kleine Welt. Mitterweile redet er auch ein wenig mehr als "Papa",  ich kann nicht immer verstehen, was er sagen möchte, aber grundsätzlich bemüht er sich sehr. Was ich manchmal vergesse: auch wenn so ein kleines Wesen relativ wenig sagen kannn, so ein Kleinkind versteht doch ziemlich genau, was seine Mama oder ich ihm sagen wollen. 

Wenn Mama oder Papa einfach mal gehen


Als wir vor kurzem im Urlaub waren und die Donau mit einem Schiff bereisen durften, reisten wir mit dem Auto an. Dabei fuhren wir erst zu einem Parkhaus, um von dort mit anderen Gästen mit einem Bus zu unserem Schiff gefahren zu werden. Ich hatte die Familie vor dem Parkhaus mit all dem Gepäck abgestellt und wollte das Auto ins Parkhaus fahren. Und ich wollte natürlich wieder schnell zurück sein. Als ich wiederkam, oder besser, schon als ich aus dem Auto ausstieg, konnte ich meinen Sohn lauthals schreien hören. Ich hatte den größten Fehler gemacht, den ich fast machen konnte. Ich hatte meinem Sohn nicht "auf Wiedersehen" gesagt und ihm erklärt, dass ich wiederkommen würde. Seinen Frust ließ er natürlich bei meiner Frau aus, die mich mehr als strafend anblickte, als ich wiederkam. Nachdem ich wieder da war, war die Welt natürlich wieder schnell in Ordnung.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Von Herzmomenten - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende waren wir bei Verwandten zu Besuch. Es war ziemlich viel Strecke für irgendwie viel zu wenig gemeinsame Zeit. Und doch denke ich gerade nach diesem Wochenende: Es gibt so Herzmomente, die viel wichtiger sind als alles andere.

Samstag, 09. Dezember 2017


Könnt ihr das Flugzeug erkennen? Damit beginnt der Tag. Flugzeuge gucken. Und die Verwandten besuchen. Wir sind am Freitag losgefahren, sieben Stunden lang. Und lang meine ich wirklich im Wortsinn. Die Kinder hatten keine Lust, das Runzelfüßchen probierte noch, ihrem Bruder die Reise schmackhaft zu machen. "Weißt du, ich habe auch keine Lust, aber dafür sehen wir ja unsere Lieben". War meinem Sohn schnuppe. Aber als er dann alle Verwandten erblickte, da war er dann versöhnt. Als wir nach dem Frühstück gemeinsam spazieren gingen und Flugzeuge sahen, war seine Welt vollends wieder in Ordnung.

Sehr begeistern konnten sich meine Kinder auch für diesen Bahnübergang. Das gibt es in Berlin ja nicht sooo oft, Bahnübergänge mit Schranken und Andreaskreuz und all dem Zipp und Zapp. Was waren sie froh, dass wir gleich zweimal stehen bleiben mussten.

Dann ging es auf den Spielplatz. Es war schon ziemlich fröstelig, aber das störrte die Kinder natürlich überhaupt nicht. Ich war mächtig beeindruckt von meiner Tochter. Diese Scheiben an der Kette, die drehen sich auch noch und es eine ziemlich gute Balancierübung. Beim ersten Versuch rief sie nach Hilfe und ich unterstützte, beim zweiten Mal schon sehr viel weniger, das dritte Mal absolvierte sie komplett allein, was ihr erst auffiel als sie auf der anderen Seite angekommen war. Ich finde diese kindliche Begeisterung und Lernbereitschaft so wahnsinnig toll.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Privatheit im Netz: Ist das deine Tochter?



Neulich las ich einen Reisebericht in der Zeitschrift "junge Familie". Das Magazin hatte ich auf der Babywelt-Messe mitgenommen, auch, weil ich ja gern schaue was so los ist in der Medienwelt.
So besonders toll fand ich die Ausgabe 5/2017 wahrlich nicht, aber ich möchte trotzdem darüber berichten.

Reise duch China - mit Baby im Gepäck


So, also zurück zum Reisebericht. Eine Familie, bestehend aus Mutter, Vater und Kind machte sich auf nach China. Die acht Monate alte Tochter war, das schreib die Frau sehr begeistert, der totale Mittelpunkt und die Chinesen machten jede Menge Fotos. Und die Mutter berichtete, dass sie nach der ersten Station mehrere hundert Kilometer weiter reisten und dort angesprochen wurden. Eine wildfremde Chinesin sprach sie an zückte ihr Telefon und zeigte der Familie, dass eine Freundin ihr das Foto des kleinen Mädchens geschickt hätte. Die Autorin in der Geschichte freute sich, dass ihre Tochter so bekannt war. Wie klein die Welt doch sei.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Papa bloggt: Wie mit Kindern die Weihnachtszeit wieder schön wurde

Adventskerze

Ich hatte eine längere Zeit ein ambivalentes Verhältnis zu Weihnachten. Während viele Menschen sich schon über die Spekulatius Ende September beschweren und der ganze Konsumwahn mehr als fragwürdig ist, war Weihnachten für mich immer auch das Fest, an dem die Familie zusammen kommt. In der man Zeit für Gespräche, für Essen und auch für sich hat. Weihnachten war für mich immer gleichbedeutend mit meinen Eltern. Seitdem ich Weihnachten nicht mehr mit ihnen feiern kann, war das Fest für mich irgendwie leer. Und langsam wird diese Leere wieder durch Leben gefüllt - durch meine Kinder.

Weihnachten ohne Eltern


Es gibt wahrscheinlich kaum eine Zeit im Jahr, in der man sich auch an seine Kindheit und seine Eltern erinnert. Wie war Weihnachten früher mich? Welche Traditionen gilt es zu erhalten? Welche Traditionen waren vielleicht nicht so schön und werden durch anderes ersetzt? Seitdem ich Kinder habe, möchte ich auch, dass sie glückliche Tage verbringen, sich über Adventskalendar freuen oder den Nikolaus begrüßen. Auch über zwei Jahre nach meinem alten Artikel, ist es noch immer Mist, so wenig Großeltern für das Runzelfüßchen und Herrn Annika zu haben. Ich wünschte, sie wären noch da, sie würden zusammen mit uns Weihnachten verbringen und sie könnten sehen, was für tolle Enkelkinder sie haben.


Sonntag, 3. Dezember 2017

Von Achtsamkeit - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende war ich im Prinzip mal ganz für mich. Und es war sooo gut. Und wichtig. Und komisch. Und gut. Aber der Reihe nach.

Samstag, 02. Dezember 2017


Ich mache mich morgens mit dem Runzelfüßchen auf den Weg zu den Großeltern. Sie möchte dort den Tag verbringen, Oma hatte Plätzchen backen in Aussicht gestellt. Und ich mache mich auf den Weg zu meinem Kurs. Den hatte ich im allergrößten Stress der letzten Wochen gebucht und fürchtete, dass ich ihn absagen muss,  weil ich selbst krank geworden bin. Aber ich will unbedingt teilnehmen und fühle mich am Samstag früh wieder fit genug dafür.

Angekommen in der Volkshochschule. Mein MBSR (Mind based stress reduction)- Kurs beginnt. Samstag und Sonntag je sieben Stunden lang geht es darum, dass ich, gemeinsam mit anderen Kursteilnehmer_innen Meditationstechniken lernen, lerne auf mich zu achten und achtsamer durchs Leben zu gehen. Das klingt reichlich esotherisch und bei der Begrüßungsrunde bin ich ehrlich skeptisch, ob das was für mich ist. Eine Freundin hat mir von ihrem Kurs erzählt und ich dachte: Och, ein Wochenende nur für mich, da ist der Kurs ja fast egal. Also habe ich gebucht, auch, weil der Kurs mit 45€ sehr viel preiswerter ist als das 8 Wochen-Programm.

Ich weiß gar nicht wie sehr ihr an diesem Kurs interessiert seid. Ich berichte mal ein bisschen und ihr könnt ja mal kommentieren, ob ihr gern mehr wissen wollt.
MBSR zeigt einen Weg wie wir Stress reduzieren können indem wir achtsamer mit uns selbst und anderen sind. Es geht aber nicht darum das irgendwie mal zu machen und dann wieder zu lassen, sondern wirklich langfristig etwas im Leben zu ändern. Zunächst ganz klein, den auch eine kleine Veränderung bewirkt viel. Etwas, das bei mir hängen bleibt ist die "Rosinen"-Übung. Wir bekommen drei Rosinen und sollen sie mit all unseren Sinnen erforschen. Am Anfang finde ich es total merkwürdig mir die schrumpeligen Dinger nun noch extra genau anzugucken. Dann entdecke ich, dass ich Rosinen hören kann. Als es ums Riechen und Schmecken geht breche ich die Übung aber ab. Ich stelle nämlich fest, dass ich Rosinen nicht mag. Und bin total überrascht davon wie genau mir mein Körper da Signale gibt, dass er das ganz absolut nicht möchte.
Das ist schon mal eine wichtige Erkenntnis für mich: Mehr auf meinen Körper hören, der weiß nämlich ganz gut Bescheid. Wenn ihr wollt, probiert es doch einfach mal aus, so ganz für euch allein.