Freitag, 28. April 2017

Das Kind schimpft

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Denkt ihr auch manchmal, wenn ihr so auf der Straße anderem Familien begegnet: Au weia, was stimmt denn da nicht?
Ich jedenfalls kenne das, aber vor allem aus der anderen Seite. Denn das Runzelfüßchen ist gerade in ihrer "Schimpfphase".
Natürlich kann ich nur mutmaßen was da in meiner Tochter vorgeht, aber soweit wie ich das beurteilen kann geht es vor allem darum herauszufinden wie laut sie unterwegs so schreien kann und welche "Gemeinheiten" ihr so einfallen.

Streit im Kindergarten


Das ist zugegeben ziemlich lustig. Wenn ich mein Runzelfüßchen aus dem Kindergarten abhole und frage was sie den Tag über so gemacht hat, dann erzählt sie mir etwas vom Spielplatz, von Büchern und Freunden. Und dann geht es los: Sie erklärt mir wer was gesagt hat und wird dabei immer lauter. Denn am Ende steht IMMER ein Streit. Irgendwer hat sich mit ihr gestritten, behauptet sie, und dann musste sie leider schimpfen. Inzwischen hat sich meine Tochter so in Rage geredet, dass man uns auch eine Querstraße weiter "reden" hören kann.


Mittwoch, 26. April 2017

Billigkleidung? Nicht für uns

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Ich will ehrlich mit euch sein, unsere Reise nach Thailand hat einiges bei mir in Gang gebracht. Hat Ansichten noch mal neu angestoßen, mich vielleicht sogar noch ein wenig mehr radikalisiert. Und weil das eben für mich und unsere Familie ein großes Thema ist möchte ich euch zukünftig daran teilhaben lassen.

Probleme sehen, keine Lösungen haben


Ich habe auf vieles, was mich bewegt gar keine feste Lösung. Aber ich merke, wie mich die Sachen bewegen, wie ich etwas verändern möchte. Für uns und für die Welt. Das mag pathetisch klingen, aber ich will, ich muss glauben, dass jede kleine Veränderung die wir als Familie wagen Auswirkungen auf Viele haben kann. Ich könnte ja angesichts von Hungerlöhnen, Privatisierung von Wasser, Kinderarbeit, von rechten Tendenzen in der Bundespolitik stumm bleiben. Was kann ich allein schon bewirken? Vielleicht nur eine Kleinigkeit. Aber diesen kleinen Teil, den leiste ich. Und vielleicht inspiriere ich euch ja auch eine Winzigkeit im Leben zu verändern. Und gemeinsam sind wir dann schnell ganz schön viele!


Dienstag, 25. April 2017

Werbung: Papa bloggt: Was bedeutet Vater werden? #dadstories



Demnächst hat Herr Annika schon den ersten Geburtstag und man fragt sich: ist das wirklich schon fast 12 Monate her? Das darf doch nicht wahr sein. Vatersein bedeutet für mich unter anderem, dass die Zeit sehr rasch verfliegt. Was das alles mit BabyBjörn zu tun hat und was ihr Schönes gewinnen könnt, das lest ihr in diesem Post!
Gefühlt geht alles mit dem zweiten Baby noch schneller. Aber was bedeutete Vaterwerden für mich denn sonst noch?

Vorbereitung ist alles


Viele Ersteltern bereiten sich mit einem Geburtsvorbereitungskurs auf das vor, was da kommen mag. Wir hatten das Glück einen guten Kurs gefunden zu haben, der uns mit jeder Menge Tipps versorgte.  Aber so ein Lehrgang kann einem nicht sagen, wie es ist, Vater zu werden oder ihnen (und auch den Müttern) in ihre Rolle zu helfen. Wobei, so ganz stimmt das nicht: allein schon, weil es ein Gemeinschaftskurs für werdende Väter und Mütter war, wurden die meiste Zeit auch immer beide Elternteile angesprochen. Selbst wenn die Aufgaben während einer Geburt sehr ungleich verteilt sind, wurde mir schon im Kurs klar, dass das Baby selbstverständlich eine Gemeinschaftsaufgabe wird.

Sonntag, 23. April 2017

Vom Aprilwetter - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende hatten wir schönen Besuch, dem wir natürlich eigentlich Berlin zeigen wollten. Das Wetter aber wollte das nicht. Und so sprangen wir von Café zu Café und mussten den ein oder anderen Tee zum Aufwärmen trinken.

Samstag, 22. April 2017


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Der Morgen beginnt eher unschön. Das Runzelfüßchen hat ihre Jacke kaputt gerissen. Als wir sie fragten wie das passiert ist erzählt sie was von "ratschen" und "krabums". Das umschreibt es ziemlich gut. Na, hoffen wir, dass es nicht mehr lange kalt ist. Die Jacke ist zum Glück für sehr sehr kleines Geld (2€) auf einem Flohmarkt gekauft. Wir hätten sie gern noch an den Bruder vererbt, aber nun gut.

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Wir treffen uns mit unseren Verwandten und spazieren durch den Park. Plötzlich fängt es an zu hageln und wir finden Unterschlupf an der Friedensglocke. Und ach, wie sehr wünsche ich mir Weltfrieden! Klingt pathetisch, ist aber genau so.


Freitag, 21. April 2017

Sie wird so schnell groß



Ganz ehrlich, diesen Spruch "Sie werden so schnell groß", den mag ich eigentlich überhaupt nicht. Er ist natürlich wahr, aber ich kann dem nichts abgewinnen. Bis, ja bis mich das Runzelfüßchen total überraschte.

Willst du bei Oma schlafen?


Ihre Oma kam vorbei und wollte den Tag mit ihr verbringen. Und fragte sie: Möchtest du heute bei uns schlafen. "JA!" schrie meine Tochter ganz aufgeregt. Mein Mann und ich waren platt. Denn bisher hatte sie jedes Mal abgelehnt. Wir packten ganz schnell ihre Sachen die sie so mitnehmen wollte, das Wichtigste für sie war die Zahnbürste. Und ihre Bücher. Sie hat kein Lieblingskuscheltier und rief mir zu, ich möge doch einfach eines für sie aussuchen.


Mittwoch, 19. April 2017

Über Erwartungen

Ostern hatten das Runzelfüßchen und ich einen Streit. Obwohl, Streit trifft es gar nicht so sehr. Wir hatten viel mehr Stress, weil das mit dem Eier färben so ganz anders lief als geplant.
Ich hatte mir das ganz schön vorgestellt, meine Tochter und ich, Seite an Seite mit Pinseln in der Hand, vertieft ins Verzieren der Eier.
In der Realität war es viel zu spät für gemütliches Anmalen. Deswegen entschied ich mich für Banderolen, die um die Eier gewickelt werden. Das Runzelfüßchen sollte die hartgekochten Eier nur trocken reiben und sie dann in eine Schale legen.
Es kam wie es kommen musste, sie zerdepperte alle Eier beim Versuch sie "sanft" in ebenjene Schale zu legen. Ich hatte das Gefühl sie machte das mit Absicht und war schlecht gelaunt.

Keine Lust


Ich blies die Sache ab, wir hatten am Ende nur vier bunte Eier. Das Runzelfüßchen weinte, weil wir mit dem schönen Spiel Eier zerdeppern doch auch hätten weiter machen können. In der Folge ging noch eine Wasserflasche zu Bruch und der Abend war gelaufen. Ich war auch traurig und enttäuscht, weil es eben so ganz anders lief als erwartet.
Und genau da, in meiner Erwartungshaltung, da liegt die Krux. Denn als ich am nächsten Morgen mit meiner Tochter sprach, da stellte sich heraus, dass diese eigentlich gar keine Lust auf Eier färben hatte. Sie hat nur mir zuliebe mitgemacht und um ein bißchen Spaß zu haben hat sie die Eier aus niedriger Höhe fallen lassen. Dann wurde ich sauer und sie hat sie aus Unlust fallen lassen.


Dienstag, 18. April 2017

Papa bloggt: Einschlafen mit zwei Kindern


Eigentlich wollte ich den Artikel "Einschlafzirkus" nennen, aber meine Frau sprach sich dagegen aus. Zum Einen weil ich weiß, dass Zubettgehen nicht überall gleich gut funktioniert. Zum Anderen weil es bei uns im Moment ganz gut läuft und Zirkus da eben eigentlich nicht passt.
Das Leben mit Kindern ist toll, anregend und bereichernd, aber auch gerne mal anstrengend. Am Ende des Tages wollen Eltern auch ein paar Stunden alleine und für sich haben, bevor sie schlafen gehen. Das ist bei uns nicht anders als bei anderen Familien. Aber wie bringt man denn zwei Kinder zum Einschlafen, wenn es mit einem manchmal schon kompliziert war?

Zwei Eltern bringen zwei Kinder ins Bett


Ich muss zugeben, ich habe keinen dieser besagten Ratgeber gelesen, wie man Kinder gut und stressfrei ins Bett bekommen kann. Aber im Moment bin ich bei uns der Einschlaf-Buddy für unsere Kinder. Ganz am Anfang, nachdem Herrn Annika ein paar Monate auf der Welt war, haben wir die Kinder noch beide gleichzeitig ins Bett gebracht. Das heißt meine Frau hat Herrn Annika ins Bett gebracht, während ich das Runzelfüßchen zum Einschlafen brachte. Schweigend saßen oder lagen wir dabei in unserem Schlafzimmer. Dabei war mal der Eine früher fertig, mal die Andere. Leider konnte derjenige, dessen Kind früher eingeschlafen war, auch nicht früher los, denn das würde das noch nicht schlafende Kind des anderen wieder wach machen. Ein Dilemma.

Sonntag, 16. April 2017

Ostern - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende in Bildern ist etwas "länger", denn weil ja Ostern ist zeige ich euch auch ein bißchen, was wir am Karfreitag gemacht haben. Was ich sagen kann: Familie ist toll. Und manchmal ganz schön schwierig.

Karfreitag, 14. April 2017


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Freitag herrscht Chaos bei uns. Das Runzelfüßchen will malen und räumt dafür großflächig alles voll. Sie wünscht sich, dass ihre gemalte Puppe dann von mir genäht wird, Ich rechne wie immer mit einm paar Strichen und bereite mich schon darauf vor, ihr dann zu erlären, dass das so nicht geht.

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Dann überrascht sie mich. Eine richtige tanzdende Puppe hat sie gemalt! Ich bin total stolz und wirklich überrascht, dass sie das plötzlich so gut kann. Ihre Tänzerin kommt natürlich sofort an die Wand und das Runzelfüßchen und ich tanzen durch die Wohnung. Wie ich aber diese Puppe nähen soll, das weiß ich noch nicht. Ich bekomme auf Instagram den Hinweis, dass ich zum einen die Puppe auf Stoff drucken lassen kann, zum anderen aber Schmuck daraus herstellen. Klingt gut, oder?

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Das Wetter ist nicht so berauschend und wir bleiben zuhause, denn wir bekommen Besuch. Die Familie kommt vorbei und will Fotos aus dem Thailand-Urlaub sehen. Und anschließend koche ich Massamam-Curry für alle. Alle essen es gern und ich freue mich darüber.

Mittwoch, 12. April 2017

Kleine Erinnerung



Gerade ist es hier doof. Also so bei mir. Ich mache mir Sorgen und wünschte mir, wie vermutlich jede_r von euch auch ab und zu, dass alles leichter wäre.
Aber es ist wie es ist und soll ich euch sagen was mit hilft diese schwierigen Zeiten zu überstehen:

Die Kinder! Die helfen mir immer. Gestern zum Beispiel, als ich wieder mal ziemlich mutlos war, da sah ich den beiden zu wie sie sich gegenseitig mit Trauben fütterten. Wie das Baby vor Begeisterung quietschte und das Runzelfüßchen jede Traube halbierte um ihrem Bruder die Hälfte abzugeben.
Diese zwei Kinder, meine Kinder, die sich zum Glück so wahnsinnig lieben, dass sie sich selbst genug sind. Diese Wunderwesen, die nur lachen, spielen und beieinander sein wollen. DIE sind wichtig (und mein Mann, natürlich)

Wenn ich solche Momente wie den gestrigen erlebe, dann erdet mich das. Zeigt mir, dass für all die doofen Sachen die eben zum Leben dazugehören es auch diese ganz besonderen gibt. Die,  die zeigen was wirklich wichtig ist. 

Dienstag, 11. April 2017

Papa bloggt: (k)ein Essen für Kinder



Heute war ich mit Sicherheit wieder einer von den Öko-Vätern, die ihren Kindern nichts gönnen. Was war passiert? Ich war mit dem Runzelfüßchen auf einem Spielplatz. Um ca. 1740 wollte ein kleiner Junge meiner Tochter ein Gummibärchen schenken. Das Runzelfüßchen machte das, was irgendwie jedes Kind machen sollte: kein Essen von fremden Menschen annehmen und fragte mich, ob sie das Gummibärchen essen dürfte. Ich sagte "nein" und hatte das Gefühl, die Mutter des Jungen fand das unhöflich. Sie fragte mich noch nach dem warum und ich erklärte der fremden Frau etwas von zeitigem Abendbrot. Aber ich glaube bei ihr kaum nur an, dass der Vater seiner Tochter nichts "gönnen" würde. Manchmal frage ich mich, ob wir die einzigen Eltern sind, die auch mal nein zu Essen sagen.

Bitte nicht in der Garderobe Essen


In unserem Kindergarten hängen Schilder in der Garderobe: "Bitte gebt den Kindern kein Essen in Garderobe. Bitte macht das draußen." In dem ersten halben Jahr, in dem das Runzelfüßchen in dem Kindergarten ging, habe ich das Schild überhaupt nicht verstanden. Wieso sollte irgendwer seinem Kind Essen geben, wenn es vom Kindergarten abgeholt wird und eigentlich Jacke und Schuhe anziehen soll? Und warum will das der Kindergarten nicht? Ich verstehe es bis heute nicht wirklich, aber ich habe zumindest eine Erklärung. Wenn Eltern Kinder abholen, wollen sie ihnen eine Freude machen und etwas zu essen geben. In der Regel sind es Süßigkeiten. Um Streit ("Ich will das auch haben") und Krümel in der Garderobe zu vermeiden, hängen diese Schilder.

Sonntag, 9. April 2017

Von Änderungen - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende war das Wetter ganz traumhaft. Also wollten auch wir raus, etwas erleben. Aber da haben wir die Plänen dann doch ohne die Kinder gemacht...

Samstag, 08. April 2017


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Das Runzelfüßchen findet irgendwo in einer Kiste ein paar Aufkleber und dekoriert uns alle damit. Ich muss ein wenig schmunzeln als Herr Annika an mir vorbeikrabbelt und mich von seinem Rücken aus lauter Augen anstarren. Damit ich mich beim Sport nicht so einsam fühle bekomme auch ich hübsche Deko verpasst.

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Ich mache mich auf den Weg zum Sport! In meinem neuen Lieblingskleid. Es ist selbstgenäht und ich bin stolz wie Bolle. Auch, weil ich gefragt wurde wo man das denn kaufen könne. Das geht natürlich runter wie Öl. Davon abgesehen gefällt mir der Stoff aber einfach sehr.

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Wieder zuhause backe ich Kekse. Fürs Baby ohne Zucker. Habt ihr Lust auf das Rezept?


Freitag, 7. April 2017

Wenn die Lieblingshose wieder passt

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Ich habe eine absolute Lieblingsjeans. Das allein ist schon komisch, weil ich sehr viel lieber Kleider und Röcke trage. Eigentlich ziehe ich Hosen nur sehr selten an, weil ich vor Jahren beschlossen habe, dass ich zuwenig Kleider trage. Kennt ihr das, wenn ihr ein Neujahrsvorhaben habt und das einfach wie die Faust aufs Auge passt? Nun, meins war vor sieben, acht Jahren: Andrea, du musst mehr Kleider tragen. Und nun platzt mein Schrank aus allen Nähten weil ich Kleider in jeder Farbe des Regenbogens darin habe (aber nur ein Schwarzes).

Lieblingshose passt nicht mehr


Nun, ich weiche ab. Jedenfalls trug ich ab diesem Vorhaben nur noch sehr sehr selten Hosen. Außer DIE EINE. Eine Jeans, mit lauter Löchern, umgekrempelt, bis 5 cm überm Knöcheln. In der Jeans mochte ich mich immer. Und sie passte perfekt zu all meinen Shirts. Es ist, wegen der Löcher, nur eine Frühjahr/Sommerhose. Vermutlich mag ich sie genau deswegen auch so gern. Sie anzuziehen bedeutet: Die Sonne ist zurück.

Körper verändert sich in der Schwangerschaft


Jedenfalls, in der Schwangerschaft mit dem Runzelfüßen, die sich auch über das Frühjahr und den Sommer erstreckte, konnte ich sie irgendwann nicht mehr tragen. Der Bauch wuchs. Und im darauffolgenden Frühling, da passte sie auch nicht. Das Runzelfüßchen war noch zu klein, ich hatte gerade erst mit der Rückbildung begonnen und es eigentlich auch überhaupt nicht eilig. 2015 dann, da hätte sie passen können. Aber sie passte nicht.


Mittwoch, 5. April 2017

Mein schönster Stillort - Aufruf zur Blogparade



Letztens war ich ziemlich betroffen, als mich jemand ganz vorwurfsvoll ansprach wie lange ich meinen Sohn denn noch stillen wollen würde. Ob ich das denn schön fände wurde ich gefragt. Und dachte: Weißt du was, du blöde Kuh, das geht dich gar nichts an. Sagte das aber natürlich nicht. Stattdessen: "Ich mache das, solange mein Kind das möchte."

Stillen ist schön


Ich gebe zu, ich habe mich wirklich lange über diese Anmaßung des mir fremden Menschen geärgert. Und dann dachte ich: SO nicht! Ich liebe diese Nähe beim Stillen, ich bin auch beim zweiten Kind noch immer fasziniert, dass mein Körper das kann. Das Runzelfüßchen hat nach 14 Monaten entschieden, dass sie nicht mehr gestillt werden möchte. Wann das bei meinem Sohn der Fall ist, das steht in den Sternen. Klar wünsche ich mir ab und zu, dass er nachts kein Interesse mehr am Stillen hätte und ich mal wieder durchschlafen könnte. Aber so ist es eben nicht.


Dienstag, 4. April 2017

Papa bloggt: Kann man Eltern und gleichzeitg cool sein?

At the Drive In

Vor kurzem sah ich bei Facebook einen Post mit dem Spruch "Tättowierte Eltern sind noch immer Eltern. Nur ein wenig cooler." (sinngemäß übersetzt) Ich musste ein wenig darüber schmunzeln. Weniger wegen den Tättowierungen, denn das bleibt Geschmackssache, sondern eher weil sich Elternsein und "Coolsein" meiner Meinung nach konträr gegenüber stehen.

Was ist überhaupt "cool"? Ich denke, man kann 10 Leute fragen und 20 Antworten bekommen. Aber meist geht es um die Sicht der Anderen auf Einen selbst. Gehört man dazu? Oder nicht? Oder kann man etwas besonders gut?

Das letzte Konzert ist ein Jahr her


Seitdem Herr Annika auf der Welt ist war ich auf keinem Konzert mehr. Das letzte ist ungefähr ein Jahr her und ich war mit mehreren Bekannten unterwegs, die alle keine Kinder hatten. Während mir klar war: ich würde noch auf dieses Konzert gehen und danach würde erst mal Pause sein, machten alle anderen schon Pläne für die nächsten Events. Wenn cool sein bedeutet, dazu zugehören, war mir zumindest klar: ich könnte gar nicht cool sein, denn ich würde mich um das Baby und dem Runzelfüßchen kümmern müssen, während andere die angesagtesten Bands live sehen würden.


Sonntag, 2. April 2017

Von Sonnenschein - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Berlin mit Kind Naehen fuer Kinder
Dieses Wochenende war der Frühling in der Stadt. Das war herrlich. Bis mein Mann und ich uns kurz mal in der Wolle hatten. Kennt ihr bestimmt auch, oder?

Samstag, 01. April 2017


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Ich schaffe es tatsächlich mal zum Sport! Ich bin sehr sehr stolz auf mich und finde es toll, mich total auszupowern und an nichts denken zu können weil ich einfach so kaputt bin.
Mein Mann und die Kinder holen mich aber später ab, damit wir die Frühlingssonne genießen und spazieren gehen. Der Park ist voll, das Runzelfüßchen will gern auf einen Spielplatz. Sie darf aber nicht, weil sie sich unter der Woche verletzt hat und hat ein Spielplatzverbot bekommen.

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Wir halten an einem Café und essen eine Kleinigkeit. Eigentlich hat niemand Hunger, am Ende finden alle etwas. Lustig, wie der Hunger manchmal beim Essen kommt.