Mittwoch, 30. November 2016

Mein zweites Kind - Niemals allein





Als wir im März in Kitzbühel waren, zum Babymoon im Q! Hotel, da hatten wir ja auch eine Auszeit mit einer Hebamme. Das war Teil unseres Programmes und ich hätte das sehr genossen, wenn ich nicht auch noch verdachtsweise ins Krankenhaus gemusst hätte.
Allerdings ist mir neben dem tollen Hotel und dem wunderbaren Essen (daran denke ich wirklich noch sehr sehr oft - was sagt das eigentlich über mich) vor allem über eine Sache nach:

Leben mit zwei kleinen Kindern


Die Hebamme Martina sprach mit uns über das Leben als baldige Zweifacheltern und, hormongeladen wie ich war, fing ich an zu weinen. Weil es mir so leid tat, dass sich für das Runzelfüßchen ihre Welt nun ändern würde. Sie muss lernen zu teilen, vor allem die Aufmerksamkeit und die Liebe ihrer Eltern. Damals wusste ich ja noch nicht was ich heute weiß, nämlich, dass Liebe, so kitschig es klingt, sich nur vermehrt. Und, dass Teilen ein grundlegende Erfahrung ist, die Kinder oft auch beflügelt.


Dienstag, 29. November 2016

Papa bloggt: Tragetuch, das ewige Streitthema



Jedes Elternteil, welches schon mal vor einem kaputten Aufzug mit dem Kinderwagen stand, oder nur über eine Treppe das Bahngleis, das Café oder die Drogerie erreichen konnte, wird es verstehen: Tragesysteme oder Tragetücher sind oft sehr hilfreich. Man muss keinen Kinderwagen irgendwo mit einem Schloss anschließen, es gibt keine platten Reifen (ja, es gibt Kinderwagen mit Luftreifen). Dass es für das Kind und für das Elternteil auch schön sein kann, tragend die Welt zu erkunden, hat sich bei vielen Eltern herumgesprochen. Aber irgendwas erzeugt dann doch bei vielen anderen Menschen eine starke Abneigung gegen genau dieses Tragen.

Die Großmutter will einen Kinderwagen


Ich durfte vor kurzer Zeit Aufklärungsarbeit leisten. Mit Herrn Annika umgebunden unter einer Tragejacke war ich in unserer Straße unterwegs. Eine ältere Dame sprach mich an: ich rechnete mit einer Frage nach dem Weg oder der Zeit, aber sie wollte mich etwas anderes fragen: „Ist dem Baby nicht zu kalt unter der Jacke?“ Ich sagte ihr, dass es das Baby schon sehr kuschelig hat. Daraufhin erklärte sie ihre Situation. Ihre Tochter bekäme bald ein Kind und wolle keine Kinderwagen. Sie würden sich darüber streiten.

Sonntag, 27. November 2016

Von Kerzen und Heimkehren - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kind Mit Kind in Berlin Mamablog
Dieses Wochenende sind wir nach Hause gekommen. Also im klassischen Wortsinn. Den wir waren eine Woche im Urlaub. Der Samstag bestand also aus viel Reisen. Der Sonntag dafür aus ganz ganz viel Kerzenlicht. Hach, so schön.

Samstag, 26. November 2016


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Wir waren im Erzgebirge. Und kurz vor der Abreise habe ich gesehen. dass um die Ecke noch ein Outlet-Shop einer Holzspielzeug-Manufaktur ist. Da mussten wir natürlich vorbei. Das Runzelfüßchen war im großen Glück denn alles, wirklich alles durfte bespielt und ausprobiert werden. Wir haben reichlich eingekauft, für die Kinder aber auch für Freunde und Familie.

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Damn hieß es: Auto fahren. Viel. Lange. Nervig. Herr Annika schlief fast die ganze Fahrt über, was toll war. Ich glaube für Babys ist Auto fahren wirklich doof. Das Runzelfüßchen ließ sich mit jeder Menge Quatsch auch ganz gut ablenken. Ich fühlte mich wie eine Alleinunterhalterin, die versucht den Mann und die Kids die ganze Zeit glücklich zu machen. Zurück in Berlin war ich irgendwie ziemlich müde.

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Und dann fiel uns auf: Wir haben gar keinen Adventskranz. Und kein Katzenstreu. Also biss ich in den sauren Apfel und machte mich noch mal auf den Weg. Ich kann euch sagen: Es war die Hölle. Diese Adventswochenende sind schrecklich. Alle Welt will plötzlich nach Berlin und ich vermeide das Einkaufen dann in aller Regel. Ging ja aber nicht anders.


Samstag, 26. November 2016

Adventsgewinnspiel: Kinderbücher

Runzelfuesschen Gewinnspiel Verlosung Kinderbuch zu gewinnen
Ach, Advent, endlich ist er da! Und ich freu, freu, freue mich so, dass ich auch in diesem Jahr wieder an den Wochenenden einige schöne Verlosungen für euch veranstalten kann. Denn ein bißchen ist Weihnachten für mich auch immer eine Zeit der Dankbarkeit. Und ich bin euch so unendlich dankbar, dass ihr hier lest, dass ihr kommentiert und mir auch oft mit Tipps zur Seite steht. Und weil ich euch natürlich nicht jeder/m einzeln danken kann hoffe ich, dass die Gewinne, die ich so für euch ausgesucht habe euch Freude machen (und ihr natürlich Glück habt).

Kinderbücher zu gewinnen


Starten möchte ich mit ganz tollen Kinderbüchern. Denn wir lesen hier jeden Abend, jeden Morgen und jeden Nachmittag. Und gerade jetzt in der Weihnachtszeit ist ja auch die beste Zeit sich mit Tee, Keksen und Decken auf dem Sofa einzumummeln und vorzulesen. Deswegen gibt es auch vier Weihnachtsbücher für euch zum Vorlesen, für eure Kinder zum Zuhören und sogar mit kleinem Extra.


Freitag, 25. November 2016

#1SatzInterview mit: Gewünschtestes Wunschkind

So, heute gibt es mal wieder eine neue Idee: Ich bin ja Journalistin und LIEBE Interviews. Ich lese und höre die unheimlich gern, weil sie einen ganz eigenen Blick zeigen. Aber manchmal ist es auch verdammt viel Geschwurbel. Und mir fehlt dann die Aufmerksamkeit um all dem zu folgen. Oder manchmal, das gebe ich  zu, auch die Zeit.

#1SatzInterview


Was ich auch gern mag ist die Verknappung, manchmal. Und deswegen hatte ich die Idee zum #1SatzInterview. Das ist für die Befragten ziemlich schwierig. Umso glücklicher bin ich, dass mein erstes Interview mit Danielle und Katja von Gewünschtestes Wunschkind soooo schön geworden ist. Die Beiden haben sich als Erste der Herausforderung gestellt und sind, wie ich finde, auf ganzer Linie erfolgreich. Aber lest selbst:

#1Satzinterview Runzelfuesschen Leben mit Kind Interview Eltern



Stellt euch doch bitte mal vor:


Wir sind Danielle Graf und Katja Seide alias Danielle und Snowqueen, Autorinnen des Blogs "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten und des Ratgebers "Der entspannte Weg durch Trotzphasen".


Euren Blog sollte man lesen, weil...


...man bei uns Artikel findet, die wirkliche Informationen und Wissenszuwachs bieten.

Mittwoch, 23. November 2016

Ewiges Suchen



Mit dem ersten Kind ziehen unsagbar viele brauchbare und unbrauhbare, gute und weniger gute Gegenstände in die Familie ein. Neben unfassbaren Mengen an Kleidung aus denen das Kind schneller rausgewachsen ist als man gucken kann kommt auch Spielzeug in ungeahntem Ausmaß in die heimischen vier Wände.

Spielzeug aus Spaß kaufen


Wir wissen wohl alle, dass vieles davon unnütz ist. Aber gerade beim ersten Kind lassen viele sich von "ohhh, aber das ist so süß" leiten und ich bin der Meinung, wenn es Freude macht, dann sollten Eltern sich diesen Spaß doch ab und zu auch gönnen. Das Runzelfüßchen hat das ein oder andere Kuscheltier auf jeden Fall nur weil ich es so süß fand, nicht, weil es für sie überlebensnotwendig war.


Sonntag, 20. November 2016

Von Fischen und Erholug - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende waren wir im Aquarium und eigentlich war alles ganz entspannt. Aber irgendwie bin ich dennoch gestresst. Kennt ihr diesen Widerspruch in euch auch?

Samstag, 19. November 2016


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Das Runzelfüßchen will malen. Genau wie in ihrem Magazin. Ein wenig wütend wird sie, als sie die blaue Spinne nicht noch rot übermalen darf. Macht sie dann natürlich trotzdem. Und ich muss ein wenig lachen weil kindliche Logik eben manchmal über meine Logik hinausgeht.

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Eine Freundin kommt vorbei, wir sind verabredet um ins Aquarium zu gehen. Auf dem Weg dorthin bummeln wir noch durchs Bikini Berlin und ich verliebe mich ein klitzekleines bißchen in einen Postkartenshop. Ja, ja, morgen steht auf der Papiertüte und "Mach ich, nur nicht heute". Das spricht mich gerade sehr an. weil ich zur Zeit gar nicht so richtig weiß wo mir der Kopf steht.

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Ach, schön ist es wieder im Aquarium. Und mit der Freundin. Die Gute schleppt das Runzelfüßchen von Fisch zu Fisch und unterhält sich angeregt mit dem Runzelfüßchen. Wir Eltern können richtig sehen wie gut ihr diese Freundschaft tut, denn das Kind blüht noch mehr auf, weil ihre Freundin ganz für sie da ist. Sie schauen sich gemeinsam bunte und riesige Fische an und erzählen sich wer weiß was. Mein Mann und ich genießen es ganz ehrlich auch mal für einen kurzen Moment nur das Baby um uns zu haben.


Freitag, 18. November 2016

Nähen für Kinder: die neuen Nähbücher - mit Gewinnspiel




Der Herbst ist da, und zwar so richtig. Mit Nieselregen, Wind und Matsch. Aber auch: Mit Kerzen, Tee und so richtig, richtig viel Zeit für die Nähmaschine. Denn ich gestehe, wenn draußen die Sonne scheint, dann habe ich immer nur bedingt Lust auf Nähen. Jetzt aber, bei diesem Wetter, da erfülle ich wieder alleWünsche meiner Kinder. Und meine eignene. Und weil das so ist und ich gerne Neues ausprobiere will ich euch mal wieder ein paar tolle neue Nähbücher vorstellen. Und die gute Nachricht ist: Ich verlose auch ein paar Exemplare an euch!


Mittwoch, 16. November 2016

Stillen gegen die Nervosität



Wie ihr vielleicht mitbekommen habt war ich ja am Wochenende auf einer Konferenz. Und diesmal nicht nur als Teilnehmerin, nein, ich sollte reden. Ich gestehe: Ich war aufgeregt. Sehr. Stunden vorher dachte ich immer wieder darüber nach: Wird das wohl gut? Werden sich die Teilnehmer_innen unterhalten fühlen?
Jedenfalls kam der Termin näher und ich dachte: Gleich fall ich um vor lauter Nervosität. Und was machte Herr Annika? Der verlangte nach mir. Ich stillte ihn also und merkte: Wow, das beruhigt nicht nur ihn sondern auch mich.

Stillen beruhigt Mutter und Kind


Klar, an sich ist das jetzt keine soo neue Erkenntnis, ist ja reine Biochemie. ABER: Ich habe selten so genau gespürt wie nicht nur mein Baby sondern auch ich beim Stillen so richtig zur Ruhe kommen. Eine Auszeit nehmen und eben richtig runterfahren. Plötzlich gibt es nur diesen kleinen Mann und mich. Keine Gedanken an 60 Leute die gern etwas von mir hören wollen. Kein Stress, dass ich alles vergesse, keine Angst, dass ich es total vermassele.


Dienstag, 15. November 2016

Papa bloggt: Dankbarkeit für ErzieherInnen


Martinsumzug
Ganz vorab muss ich sagen, dass es bestimmt auch die "bösen", unzufriedenen, nur-einen-Job-machenden ErzieherInnen geben mag. Wir haben selbst auch schon mal negative Erfahrungen gemacht und ich kann mir gut vorstellen, dass manche Menschen einfach den falschen Job erwischt haben. In Runzelfüßchens Kindergarten gibt es allerdings nur tolle ErzieherInnen. Als wir letztens ein kleines Fest im Kindergarten hatten, musste ich daran denken, welchen tollen Job diese Menschen machen.

Kinderbetreuung - kein Job wie jeder


Kinderbetreuung ist natürlich auch ein politisches Thema. Ohne Betreuung können Eltern in der Regel nicht arbeiten und von den Plätzen gibt es oft nicht genug oder sie sind zu teuer. Ich habe auch den Gang nach Canossa gehen müssen. Das heißt nichts anderes, als dass ich damals beim Runzelfüßchen bei verschiedenen Kindergärten vorsprechen musste. Am Ende ging es mir, wie vielen anderen Eltern bestimmt auch, eigentlich nur noch um den "Platz", nie um die eigentlichen Menschen, die mein Kind betreuen sollten. (Meine Frau sah das anders) Aber was motiviert die ErzieherInnen überhaupt, das zu machen?


Sonntag, 13. November 2016

Aus Basel - das Wochenende in Bildern





Dieses Mal gibt es ein gaanz spezielles, weil ziiiiemlich umfangreiches Wochenende in Bildern. Es beginnt auch bereits am Freitag, denn wir waren unterwegs. Nach Basel ging es, weil ich zur Swissblogfamily eingeladen war, dem ersten Schweizer Elternbloggertreffen. Ich durfte einen Vortrag über mein Herzensthema halten. Außerdem haben wir natürlich die Stadt erkundet und über schweizer Preise geschluckt.

Freitag, 11. November 2016


Auf gehts zum Flughafen. Ich habe meine "Gute Laune" Schuhe angezogen. Sie haben neben der guten Laune für mich auch noch den Vorteil, dass ich, die ich ja gern anonym bleiben möchte und keine Selfies mache, trotzdem mit den Blogger_innen auf dem Event Fotos machen kann.

Nach einem einigermaßen entspannten Flug (haha, bei Flugangst) werden wir von Severine in Empfang genommen. Ich freue mich unbändig sie nach über einem Jahr mal wieder ganz in echt zu sehen. Wir fahren gemeinsam zum Hotel und von der ersten Minute an ist es wieder ganz vertraut zwischen uns. Verrückt, wie aus Bloggerinnen eben doch Freundinnen werden können.
Das Swissotel Basel hält ein Hotelzimmer für uns bereit, das genau die Interessen vom Runzelfüßchen und Herrn Annika trifft. Ich gebe zu, es hat eine Weile gedauert bis mir klar wurde, dass nicht Severine diese ganzen Spielsachen von ihren Kindern entwendet, sondern, dass das Hotel die für uns bereit gestellt hat.


Mittwoch, 9. November 2016

Müde, so müde


Runzelfuesschen Baby schlaeft nicht muede Mutter schlaflos mit Baby


Ich bin müde. So unfassbar müde. So müde, wie ich es noch nie nie niemals nie in meinem Leben war. Und jeden Tag glaube ich: Schlimmer kann es nicht werden. Um dann festzustellen: Oh doch, diese Nacht war wieder schlimmer als die davor.

7 Stunden Schlaf - Mütter träumen davon


Neulich sah ich einen Film mit meinem Mann. Wir saßen abends auf der Couch und ich dachte schon wieder darüber nach, wie ich doch eigentlich jetzt besser schlafen sollte. Jedenfalls meinte der Mann in dem Film, dass Menschen mindestens 7 Stunden in der Nacht schlafen müssen, um ausgeglichen zu sein. Um zu funktionieren. Die Frau erwiderte, dass Mütter mit vier Stunden auskommen müssten. Und ich konnte nur müde lächeln. Denn ehrlich, wann ich das letzte Mal vier Stunden am Stück geschlafen habe, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.


Dienstag, 8. November 2016

Papa bloggt: Freundinnen auf dem Spielplatz


Das eine Kind kann sich gerade erst drehen, das andere Kind führt soziale Interaktionen. Manchmal bin ich selber verwundert, wie schnell kleine Babys zu kleinen Menschen reifen. Als ich letztens das Runzelfüßchen mit ihrer Freundin auf dem Spielplatz sehen konnte, ging mir ein wenig das Herz auf.

Abholen ist meine Sache nicht


Bislang bin ich meist derjenige gewesen, der morgens meine Tochter in den Kindergarten bringt. Obwohl mir das Hinbringen morgens auch Spaß macht, finde ich abholen irgendwie dankbarer. Morgens ist es oft stressig: egal wie früh wir losgehen / uns fertig machen, irgendwie kommt immer etwas dazwischen. Eine Mütze muss gesucht werden, das Kuscheltier, was unbedingt mit in den Kindergarten muss, fehlt noch, Schuhe müssen ausgesucht werden und dann kann noch der öffentliche Nahverkehr machen, was er will. Meine Frau sagt zwar, dass abholen viel stressiger ist, aber das konnte ich eher selten herausfinden. Jetzt war es aber mal so weit und ich konnte das Runzelfüßchen einmal abholen.

Sonntag, 6. November 2016

Von Ruhe und Vorbereitungen - das Wochenende in Bildern

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Diese Wochenende war es eigentlich ziemlich ruhig. Große, neue Dinge werfen ihre Schatten voraus und ich schätze ab und zu auch wirklich ein ganz beschauliches, unverplantes Wochenende. Geht euch das auch so?

Samstag, 05. November 2016


Das Runzelfüßchen will auf den Spielplatz. Also machen sie und ich uns auf den Weg. Der Mann und Herr Annika bleiben zuhause und schlummern ein wenig. Und ich stelle fest: Allein mit nur einem Kind ist tatsächlich auch ab und zu echt richtig schön.

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Wir kommen an einem Motorrad vorbei und ich muss sehr lachen. "Zu verschenken" steht auf dem Schild.

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Auch in meinem Büro schauen wir nach, ob es Neuigkeiten gibt. Und die gibt es. Für euch. Ich kann es noch nicht zeigen, aber bald, bald gibt es was richtig tolles hier für euch!

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Das Wetter ist gräßlich und ich brauche Farbe. Also machen wir uns zu viert auf den Weg in den Blumenladen. Das Runzelfüßchen darf die Blumen aussuchen und ich wundere mich, wie sehr ich Schnittblumen mittlerweile mag.


Freitag, 4. November 2016

Runzelfüßchen bloggt: Die Sache mit dem Stillen

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kleinkind Runzelfuesschen bloggt


Ich glaube Herr Annika kuschelt genauso gern wie ich. Jedenfalls will er ganz oft am Tag mit Mama kuscheln. Mama hat gesagt, dass sie ihm die Brust gibt, und dass das Stillen genannt wird. Und was Mama kann, das kann ich ja schon lange.
 

Inzwischen muss meine Puppe auch immer mit.


Zum Geburtstag habe ich ein Tragetuch bekommen und jetzt bin ich eine richtige Mama. Ich kann jetzt nämlich alles, was Mama und Papa auch können. Allerdings trage ich meine Puppe auch ab und zu mal auf dem Rücken. Das machen meine Eltern mit Herrn Annika noch nicht.

Was mein Bruder auch nicht mag ist der Kinderwagen. 


Da ist meine Puppe ganz anders. Die mag einen Ausflug mit dem Puppenwagen. Wenn wir morgens Brötchen holen gehen zum Beispiel. Neulich war ich mit Mama beim Bäcker und meine Puppe bekam ganz großen Hunger. Da mussten wir eine Pause machen, ich habe mein T-Shirt hochgezogen und die Puppe gestillt. Die Leute um uns herum haben gelacht, das habe ich nicht verstanden. Mama macht das doch auch so. Da gucken die Menschen manchmal komisch, aber ich sage ihnen dann, dass sie weg gehen sollen. Ich mag nicht, wenn Mama und Herr Annika beim Kuscheln gestört werden.


Mittwoch, 2. November 2016

Mein Schal - dein Schal

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Papa zieht das Kind an


An dieser Stelle muss ich einfach mal in die Runde fragen: Bin ich die Einzige, die manchmal wegen Aktionen ihres Mannes die Hände über dem Kopf zusammen schlägt? Das soll überhaupt gar kein Männerbashing werden, aber Himmel, wie ich mich letzte Woche aufgeregt habe.

Kaum Schlaf


Aber der Reihe nach:
Es ist zur Zeit so, dass ich nachts ja sehr sehr wenig Schlaf bekomme. Deswegen versuche ich das dann morgens nachzuholen. Mein Mann bringt also das Runzelfüßchen in den Kindergarten, ich sehe die Beiden in aller Regel nicht, weil ich in der Zeit versuche das Baby zu überreden noch mal eine Stunde zu schlafen.

Kind zieht sich selbst an


In aller Regel ist das überhaupt kein Problem, denn das Runzelfüßchen zieht sich selbst an. Und inzwischen habe ich auch meine Hoffnung aufgegeben, dass es vielleicht zwei, drei Kleidungsstücke in ihrem Schrank gibt, die "für gut" sind. Ist ja auch Quatsch, wie mir meine Tochter irgendwann klar machte. Die weiße Wolljacke ist eben so schön kuschelig, das Kleid mit den Elefanten wird im Kindergarten am meisten beklatscht. Also ist es eben wie es ist und das Runzelfüßchen hat eben nur Klamotten für alles.


Dienstag, 1. November 2016

Papa bloggt: Seid ihr mit dem Baby angekommen?


Ich wurde letztens gefragt, ob wir mit dem zweiten Baby schon angekommen wären. Eigentlich eine seltsame Frage,  denn der kleine Herr Annika ist schon seit einigen Monaten auf der Welt. Und er ist auch angekommen, wie man seinem Lachen entnehmen kann. Das heißt aber nicht unbedingt, dass man  sich als Familie eingelebt hat. Und ich frage mich: Bin ich denn auch mit dem Baby angekommen?

Das Runzelfüßchen kann sich kaum noch an die Zeit ohne Herrn Annika erinnern


Wenn es nach dem Runzelfüßchen geht, gab es kein Leben ohne ihren Bruder. Sie dürfte sich als allererstes daran gewöhnt haben, dass sie nicht mehr alleine als Kind ist, sondern ein Geschwisterkind  hat. Sie schaut sich ein Babyfoto an und weiß manchmal gar nicht so genau, ob sie das noch ist oder ihr kleiner Bruder. Heute meinte, das wäre sie, aber "ohne Zähne". Und allein schon daran, dass Herr Annika Zähne hat und vor sich hinkreiselt, merke ich, wie lange er schon bei uns ist.