Sonntag, 31. Juli 2016

Urlaub

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Baby und Kleinkind Alltag mit Familie


Ihr Lieben, seid nicht böse, aber hier passiert einfach mal eine Woche nix. Ich könnte euch von unserem ganz wunderbar schönen Wochenende berichten, von ruhigen Momenten am See, Mittagsschläfchen im Schatten (für die Kids) und Spagetti-Eis (für uns Eltern).

Aber, wie ich ja vor Kurzem schrieb, es gibt Momente da kann ich nicht mehr. Da sind meine Nerven bis zum Zerreißen gespannt, du muss ich so weit wie möglich runter fahren und an mich und die Familie denken. Dies hier ist so ein Moment.

Ich atme jetzt mal eine Woche durch, versorge euch auf Instagram und Facebook  hoffentlich mit dem ein oder anderen Foto von unserer kleinen Auszeit und hoffe, ihr bleibt mir hier gewogen.
Nächsten Sonntag bin ich wieder da, versprochen.

Bis dahin höre ich dem Wind beim Rauschen zu.

Freitag, 29. Juli 2016

Wie beantrage und finde ich eine Familienhilfe / Mütterpflegerin?

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"Hol dir doch zur Unterstützung eine Mütterpflegerin!" - Eine was bitte? So ungefähr war meine Antwort, als mir das erste Mal das Wort Mütterpflegerin begegnete. Zum Glück war die liebe Ulrike von Maternita, die mir bei einem zufälligen Treffen davon erzählte ganz genau informiert.

Mütterpflegerin oder Familienhilfe


Eine Mütterpflegerin, oder auch Familienhilfe genannt, kommt nach Verordnung vom Arzt und dem OK der Krankenkasse zu euch nach Hause und hilft im Haushalt. Oder, wie in meinem Fall, mit dem Kind. Oder geht einkaufen. Oder bekocht euch. Eben genau das, was ihr in der jeweiligen Situation gerade braucht. Heute will ich euch von diesem wirklich tollen Hilfsangebot berichten, aber auch auf einige Probleme hinweisen, die sich mit der Familienpflege ergeben können.

Krankenkasse lehnt Mütterpflege ab


Zunächst mal: Krankenkassen lehnen diesen Service gern mal ab. Oder bieten ihn gar nicht erst an. In meinem Fall war es so, dass es zunächst hieß: Nein, machen wir nicht. Aber Freundinnen im Netz, wie die tolle Lisa oder eben auch Ulrike bestätigten mich darin, es erneut zu versuchen. Und mein Frauenarzt war ebenfalls an Bord. Denn durch die lange Zeit im Krankenhaus und meine Krankheit war es mir einfach nicht so schnell möglich, das normale Familienleben aufrecht zu erhalten. Mir ging es zum Beispiel zu keinem Zeitpunkt um mich, sondern nur darum, dass das Runzelfüßchen aus dem Kindergarten abgeholt wird.


Mittwoch, 27. Juli 2016

Runzelfüßchen bloggt: Nicht ohne meinen Bruder

Runzelfuesschen Kleinkindkolumne Leben mit Baby Elternblog


Ich mag meinen Bruder ja sehr sehr gern. Mama erkläre ich immer: "Ich hab ihn soooooooo lieb." Mama lacht dann und ich glaube, sie freut sich darüber, dass wir uns nicht streiten.
Ich verstehe gar nicht, dass es offensichtlich mal eine Zeit gab, in der ich keinen Bruder hatte. Ich finde überall in unserer Wohnung Fotos, auf denen Papa und Mama und ich drauf bin. Aber nicht Herr Annika. Wenn ich dann frage, dann zeigt Mama oft auf ihren Bauch und sagt, dass mein Bruder eben noch im Bauch war.

Eine Zeit ohne Kinder? 


Aber soll ich euch was sagen: Es gibt sogar Fotos auf denen ich nicht drauf bin! Da erzählt Mama dann auch irgendwas von ihrem Bauch. Aber das geht doch gar nicht, dass wir Kinder irgendwann mal nicht da waren, oder?

Mama will Baby allein haben


Manchmal muss ich aber auch schimpfen. Wenn Mama Herrn Annika einfach schlafend auf dem Sofa liegen lässt, statt ihn mir zu geben. Sie sagt dann, er muss sich ausruhen. Glaube ich aber nicht, die will nur allein mit ihm kuscheln. Ich sage ihr dann, dass sie ihn mir ruhig geben kann, ich passe auf ihn auf wenn sie in die Küche geht um Äpfel für mich zu schneiden.


Dienstag, 26. Juli 2016

Papa bloggt: Elternbriefe und wieso man damit keine Ratgeber braucht




Das Leben ist ein einziges Fragezeichen: Junge Eltern kennen das noch mehr als vielleicht andere Menschen, weil sie ständig neue Herausforderungen präsentiert bekommen. Bevor ein Baby auf der Welt ist, stellt man sich Fragen, was man alles so braucht, wenn das Baby dann da ist. Wenn das Baby dann geboren wurde  und sich schreiend bemerkbar macht, ergeben sich weitere Fragen. Viele informieren sich über Foren im Internet, Bücher, Zeitschriften und Blogs. Auf eine ganz andere Informationsquelle hinsichtlich Erziehung will ich heute aufmerksam machen: Die Elternbriefe vom Arbeitskreis Neue Erziehung.

Kostenlose Erziehungsratgeber


Ein Freund machte mich schon früh auf die Elternbriefe aufmerksam, da war das Runzelfüßchen noch nicht auf der Welt. In Berlin muss man auch gar nicht viel tun, sondern bekommt die Elternbriefe gleich nach der Geburt kostenlos zugeschickt. Irgendwann muss man entscheiden, ob man sie weiterhin bekommen will. Bei Zustimmung landen die Elternbriefe dann weiter im Briefkasten.

Sonntag, 24. Juli 2016

Von Sonnenstunden - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende waren wir in einer Art Kurzurlaub. Draußen auf dem Land, für einen Tag. Und ich hoffe all das Lachen wird uns durch die Woche tragen.

Samstag, 23. Juli 2016


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Wir haben Post. So wunderbare Post. Ich freue mich sehr, dass Freunde an uns gedacht haben.

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Und auch das Runzelfüßchen bekommt Post. Eine Leserin hat hier vor Kurzem von ihrer ICE-Liebe gelesen und ihr ein Lineal und Pixibücher von der Bahn zugesandt. Vielen, vielen Dank dafür. Wir haben sie das ganze Wochenende rauf und runter gelesen.

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Weil ich ein neues Handy brauche fahren wir kurz zum Alexanderplatz, immerhin will ich die Dinger vor dem Kauf mal angucken. Es findet gerade das "Berlin lacht" Festival statt. Mein Mann und ich müssen grinsen, weil wir kurz in Erinnerungen schwelgen. Vor drei Jahren wären wir um diese Zeit gerade aufgestanden, würden frühstücken gehen und dann durch den Tag treiben. Wie sehr sich unser Leben doch verändert hat.

Freitag, 22. Juli 2016

Stillmode - wo bekomme ich schöne Stillmode? Mit Gewinnspiel

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Vor einiger Zeit hatte ich euch in den sozialen Netzwerken nach Tipps rund um Stillmode gefragt. Denn trotz der Tatsache, dass Herr Annika mein zweites Baby ist, für das Runzelfüßchen hatte ich nie stillfreundliche Mode gebraucht. Einfach, weil sie einen sehr sehr sehr genauen Rythmus hatte, von dem sie nie abwich. Und zum Zweiten, weil ich ja alle Aktivitäten rund um ihr Stillbedürfnis planen konnte. Es kam in der Tat sehr selten vor, dass sie unterwegs gestillt wurde.
Und, kleiner Spoiler: Ihr könnt etwas gewinnen. 

Welche Stillmode gibt es?


Nun aber, mit Baby und Kleinkind stille ich immer und überall. Weil wir eben unterwegs sind und weil Stillen nach Bedarf bei Herrn Annika bedeutet, dass er manchmal dauerstillen will, und manchmal 3Stunden Pause macht. Wie das eben so ist mit Babys.Mich ließ das aber ratlos zurück. Denn was sollte ich denn nun anziehen um draußen zu stillen?

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Bellybutton - für Mamas die gern stillen


Eine Firma die fast sofort genannt wurde war: Bellybutton. Ich kenne sie vor allem aus dem Bereich der Schwangerschaftsklamotten. Aber siehe da: Auf der Website entdecke ich auch Stillmode. Und Pflegeprodukte. Und Kindersachen. Da hat sich wohl ganz schön was getan, seit ich die Marke vor vielen Jahren mal wahrgenommen habe. Also folge ich dem Rat einiger Leserinnen und bestelle dort. Klar, die Kleidung ist nicht ganz günstig, aber ich kann euch sagen, sie ist jeden Cent wert.

Bequeme Stillöffnung, tolle Qualität


Als die Stillklamotten hier ankamen, ich habe drei Kleider und ein T-Shirt bestellt, war ich schon von der Verpackung begeistert. So schön und liebevoll. Und dann erst der Inhalt. Die Kleider sind alle superweich und die Öffnung zum Stillen ist genau in der richtigen Position. Das liegt, wurde mir auf Nachfrage erklärt, auch daran, dass eben bei jedem Kleidungsstück überprüft wird ob Stillen damit denn auch wirklich möglich ist. Denn das Eine ist es ja, was Designer sich überlegen, das Andere aber, dass es eben alltagstauglich ist. Und für Bellybutton kann ich sagen: Das passt super gut.


Mittwoch, 20. Juli 2016

Lohnt sich ein Blog?


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"Sag mal, lohnt sich dein Blog?" - das werde ich so oft gefragt. Und meine Antwort dazu ist zwar immer diegleiche, aber dennoch hat sich ihre Bedeutung in den letzten Wochen geändert.
In aller Regel antworte ich nämlich: "Ja, aber anders als du denkst."

Was bedeutet es, dass sich etwas lohnt?


Ich weiß oft nicht, was damit gemeint ist, wenn sich etwas lohnen soll. Denn das bedeutet ja für Jede_n etwas anderes. Es gibt Blogger_innen, die mit ihrem Blog Geld verdienen. Es gibt die, die für Produkte bloggen und damit glücklich sind. Und dann gibt es die, die all das für Aufmerksamkeit machen. Was auch immer die Motivation des Einzelnen sein möge, sie hat ihre Berechtigung.

Bloggen ist Arbeit


Heute aber will ich nicht den 100. Post dazu schreiben wieviel Arbeit bloggen ist (das machen andere), ich will auch nicht darüber schreiben wie viel Geld ich damit verdiene, oder ob überhaupt (Für die, die es dennoch brennend interessiert: Ich verdiene kaum etwas mit dem Blog an sich, aber durch Aufträge, die sich daraus ergeben.)

Ich blogge für euch


Ich will euch aber davon berichten wieso sich dieser Blog vor allem für mich "lohnt".
WEGEN EUCH!
Und nein, das meine ich jetzt nicht oberschmalzig von wegen "Ihr Lieblingsleser_innen, schmalz, schmalz". Das ist schlicht die Wahrheit. In den letzten Wochen habe ich soviel Zuspruch erhalten, habe ich berührende Mails und Geschenke bekommen, haben eigentlich Fremde an meine Kinder und mich gedacht und gefragt, was sie uns Gutes tun können.


Dienstag, 19. Juli 2016

Papa bloggt: 10 Dinge, die ich diesen Sommer machen möchte


Der Sommer ist gefühlt schon fast vorbei: meiner Meinung hat das Jahr nur 20 schöne Sonnentage und wenn die im Juli schon aufgebraucht sind, gibt es keine mehr für den August. Bislang hatten Herr Annikia, das Runzelfüßchen, meine Frau und ich noch nicht so viel Zeit, viele Sachen im Sommer zu erledigen. Inspiriert von der Blogparade von Feiersun kommen hier meine zehn Vorhaben für den Restsommer.

1. Einen Badesee besuchen


Wir waren letzten Sommer mit den Runzelfüßchen öfters Badeseen besuchen. Dabei hat das Runzelfüßchen bei nichts mehr Spaß, als im Sand zu buddeln, das kleine Eimerchen zu schwingen und im Wasser zu stampfen. Herr Annika ist natürlich noch nicht wirklich dafür zu haben, aber den müssen wir einfach mitnehmen. 

2. Die Jogging-Schuhe anziehen und los laufen


Wer öfters diesen Blog liest, weiß, dass Dinge schon einfacher waren. Seitdem Herr Annika auf der Welt ist, leidet mein Sportprogramm ziemlich. Dabei hilft kaum etwas besser, den Stress zwischen Arbeit, Haushalt und Baby zu verdauen, als eine Runde Joggen im Park. Ich möchte also auf jeden Fall im Sommer joggen gehen. 

3. Das Meer sehen


Spötter sagen, dass die Ostsee nicht mal das Wort "Meer" verdient. Das ist irgendwie wahr und unfair zugleich, denn ich mag die Ostsee sehr gerne. Es muss nicht mal unbedingt Rügen oder Usedom sein, aber ein Ausflug nach Warnemünde ist für mich wie ein kleiner Urlaub.

Sonntag, 17. Juli 2016

Von Kranken und Partys - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende war mein Mann krank. Das Runzelfüßchen kränkelte, wollte aber definitiv auch beschäftigt werden. Und Herr Annika und ich trotzten stoisch allem.

Samstag, 16. Juli 2016

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Nach dem Frühstück gehen das Runzelfüßchen und ich einkaufen. Eigentlich wollten wir Lebensmittel besorgen, aber spontan bleiben wir in der Bahn sitzen und fahren einfach weiter. Eine kleine Abenteuerreise, wie das Kind es nennt. Sie endet mit dem Kauf dieser Babypuppe. Meine Tochter hat tatsächlich kein eigenes "Baby" und deswegen werde ich weich. Auch wenn ich die Farbe schrecklich finde. Wieso genau sind diese Puppen immer so rosa angezogen?

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Zum Mittag gibt es Reste, die gleichzeitig eines meiner Lieblingsessen darstellen.

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Nach dem Mittagsschlaf machen Herr Annika, das Runzelfüßchen und ich uns auf den Weg. Mytoys hat zum Grillnachmittag geladen. Und weil mein Mann so krank ist freut er sich über die Einsamkeit. Ich hingegen, das gestehe ich, finde es nicht soooo entspannt mit zwei Kindern einmal durch die Stadt zu düsen. Aber nun denn, dafür treffe ich ja liebe Menschen.


Freitag, 15. Juli 2016

Von Herzensmenschen und Momenten - die Freitagslieblinge

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Heute versuche ich mal etwas Neues. Die Freitagslieblinge, gestartet von Berlinmittemom. Ich erzähle euch von schönen Momenten für die Kinder, für mich und tatatata: für euch. Denn weil ich diese Woche so viel Gutes erlebt habe, will ich etwas zurück geben. Etwas Seltenes und Wunderschönes.



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Lieblingsbuch der Woche


Da das Runzelfüßchen gerade krank ist sind Bücher natürlich hoch im Kurs. Ich mag nicht jedes, dass sie sich aussucht. Aber einen Konsens gibt es bei den "Paulchen"- Geschichten (obwohl ich die fast lustiger gezeichnet finde als sie) und die Kuh Liselotte. Wie immer bin ich unheimlich dankbar für Bibliotheken, denn diese Massen an Büchern, die das Runzelfüßchen jetzt schon verschlingt könnte ich allein gar nicht leisten.


Mittwoch, 13. Juli 2016

Momente mit Baby und Kleinkind

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Wie die regelmäßigen Leser_innen dieses Blogs wissen habe ich, formulieren wir es mal positiv, ein Händchen für schräge Begegnungen mit anderen Menschen. Woran das liegt kann ich nur erahnen, aber da sie sich in letzter Zeit wieder mal häuften will ich von einigen berichten. Dabei sind sowohl schreckliche, aufregende wie auch schöne.

"In dem Alter ist mein Sohn gestorben"


Ich fuhr mit Herrn Annika Bahn, das Runzelfüßchen vom Kindergarten abholen. Ich stieg ein, das Baby in der Trage und setzte mich auf einen freien Platz. Mir gegenüber saß ein Mann, der sich sofort interessiert dem Baby zuwendete. So weit, so normal. Dann aber sagte er, ohne irgendeine Begrüßung: "Als mein Sohn in dem Alter war ist er gestorben!" 
Puh, zack, das saß. Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Denn einerseits sah ich die tiefe Trauer in dem Mann, die ihn vielleicht sogar jedes Mal überkommt wenn er so nah bei einem Baby sitzt. Andererseits war ich getroffen. Wie kann dieser Mensch es wagen und mir Mutter mit Neugeborenem so was sagen?

Erfahrungen mit Menschen in der Bahn


Der Mann muss gespürt haben, was in mir vorging, oder er hatte diese Reaktion schon öfter gesehen, jedenfalls setzte er zu einer Erklärung an. Er hätte noch zwei Töchter, sein Sohn sei vor über 30 Jahren gestorben, damals, in der DDR hätte es noch nicht die pediatrischen Möglichkeiten gegeben wie heute. Er hätte seinen Sohn abends ins Bett gelegt und am nächsten Morgen war er verstorben. Lange zeit sei er von der Polizei als Kindsmörder verdächtigt worden. Mir grauste es bei seinen Erzählungen, aber ich wollte mich auch nicht wegsetzen. Also hörte ich zu und streichelte Herrn Annika immer wieder über den Rücken. Ich sagte nichts, was hätte ich auch sagen sollen.


Dienstag, 12. Juli 2016

Papa bloggt: Wenn die Tochter mit allen reden will

Becher mit Eis

Das Runzelfüßchen ist sehr sprachbegabt. Wer sie nicht kennt wird sie, ob ihres Sprachschatzes eher auf drei bis vier, statt zweieinhalb Jahre schätzen. In letzter Zeit wird sie immer offener und redet mit allen, die sich nicht schnell genug aus dem Staub machen können. Das mag mal lustig sein, manchmal traurig und wird wahrscheinlich leider irgendwann aufhören.


Kein Geschäft ist vor ihr sicher


Das Runzelfüßchen und ich kaufen gerne ein. In letzter Zeit müssen sich Verkäufer in acht nehmen. So letztens im Supermarkt: Meine Tochter saß im Einkaufswagen, Sie lud wie immer die Einkäufe auf das Band, dabei durfte ich ihr auf keinem Fall helfen. Der Satz lautete "Ich mach das." Als wir dann bei der Kassiererin ankamen, wollte sie auch genau wissen, "was machst Du da?". Die Kassiererin schaute ein wenig verwirrt, lächelte und sagte "ich kassiere". Auf das darauffolgende "warum" meiner Tochter, wußte sie allerdings keine Antwort mehr.

Sonntag, 10. Juli 2016

Von unbeschwerten Momenten - das Wochenende in Bildern



Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kleinkind in Berlin Baby in Berlin Wochenende in Bildern
Dieses Wochenende hatten wir Besuch, haben andere besucht und waren dann noch zweimal lecker essen. Also eigentlich alles so, wie es an einem schönen Wochenende sein sollte, oder?

Samstag, 09. Juli  2016


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Nach dem Frühstück gehen wir ein klitzekleines bißchen einkaufen. Und nein, nicht die "Oh, ich habe eeeewig Zeit und bummel mal"- Runde, sondern konzentriertes "Wir brauchen da noch ein Geschenk für die Geburtstagsparty nächste Woche" shoppen. Haben wir auch alles bekommen. Und zusätzlich auch noch einen Sommerstrampler für Herrn Annika. Ich konnte einfach nicht dran vorbei.

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Während das Runzelfüßchen Mittagsschlaf macht bereite ich ein neues Schnittmuster vor. Sie braucht neue Schlafanzüge und ich dachte: Warum nicht mal ein Nachthemd nähen. Aber bevor es ans Nähen geht muss ich erstmal Schnittmuster kleben, etwas, das ich nicht sonderlich mag.

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Es klingelt und ich bekomme ein Paket. Darin ist ein Tragetuch. Ich habe es nicht bestellt und kenne die Absenderin auch nicht. Es ist auch keine Karte beigefügt, so dass ich nicht wirklich weiß wer mir wieso dieses ganz wunderschöne Tuch geschickt hat. Wenn sich die edle Spenderin unter euch Leserinnen befindet: Melde dich! Und: DANKE!

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Wir sind zum ersten von mehreren Kindergartenabschiedsfesten eingeladen und gehen natürlich mit Sack und Pack vorbei. Zunächst war es mir vor Ort zu wuselig, doch als ich mich zum Stillen ins Schlafzimmer der Gastgeber zurückziehen und binnen fünf Sekunden von vier Kindern umringt bin die sich das betrachten und Herrn Annika ganz liebevoll streicheln, da lasse ich mich in die Situation fallen. Ich stille mein Kind und die vier Kids und meine Tohter hüpfen völlig ausgelassen auf dem Bett herum. Sie kichern und kreischen und spielen und sind so unbändig fröhlich, dass mir, so kitschig das klingt total das Herz aufgeht. Kinderfreude ist so echt und besonders.


Mittwoch, 6. Juli 2016

Erschöpfung: Das Leben mit Kleinkind und Baby

Erschoepfung Leben mit Kleinkind Elternblog Runzelfuesschen


Ich sitze auf dem Sofa und mir kullern die Tränen. Auf mir liegt Herr Annika und brüllt. Vor mir steht das Runzelfüßchen und brüllt.
Ich will Beiden und mir selbst gerecht werden und scheitere auf ganzer Linie. Wenn es irgendetwas ändern würde, dann würde auch ich jetzt brüllen. Welch herrliches Bild das abgeben würde.

Brüllen hilft nicht weiter


Ich weiß aber: Ich bin die Erwachsene. Und brüllen hilft mir in dieser Situation gar nicht weiter. Ich weiß auch: Wenn ich weniger Ansprüche an mich und an die Kinder hätte, dann wären wir vielleicht gar nicht in dieser Situation. So aber ist es wie es ist und die Kinder brüllen mich an, während ich vor Erschöpfung weine.


Dienstag, 5. Juli 2016

Papa bloggt: Die Elterndolmetscher

Eisform
Ich bin sehr froh, dass sich das Runzelfuesschen mitteilen kann. Und das betrifft auch die Kinder in ihrer Altersgruppe: alle können sagen, was sie wollen und was nicht wollen. Und miteinander in Beziehung treten. Grund genug, auch als Eltern mal einen Schritt zurück zu gehen und die Kinder einfach mal machen lassen. Leider sehen das nicht alle so.

Die oberste Direktive


Die von mir sehr geschätzte dasnuf hat mal die Idee der oberste Direktive beschrieben: Für alle Nicht-StarTrek- Kenner würde ich sie so beschreiben. Eltern mischen sich erst in die Beziehung zwischen Kindern ein, wenn es brenzlig oder blutig wird. Zumindest ist das meine Auslegung. Ich finde, dass Kinder ihre Konflikte erst mal unter sich klären sollen, bevor Eltern sich einmischen. Dabei ist meine klare Grenze, wenn Kinder sich anfangen weh zu tun.

Sonntag, 3. Juli 2016

Von selbstgenähten Hosen - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kleinkind und Baby Berlin Naehen Hosen naehen fuer Kinder


Dieses Wochenende habe ich sehr viel genäht. Und die Familie genossen. Und KEIN Fussball geguckt. Aber seht selbst.

Samstag, 02. Juli 2016


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Nach dem Frühstück gehts, beinahe schon eine Tradition, in die Bibliothek. Das Runzelfüßchen hatte im Vorfeld beschlossen, dass sie gern ein "ICE-Buch" ausleihen möchte, also eines über Züge. Hatten sie zum Glück auch vorrätig.

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Anschließend gehts zur Drogerie. Ich bin immer wieder erstaunt wie oft mich der Weg dorthin führt, so mit Baby. Das lässt hoffentlich demnächst dann auch mal wieder nach. Das Runzelfüßchen freut sich über ihren Luftballon und erzählt uns immer wieder "Ich bin schon groß Mama, ja?"

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kleinkind und Baby Berlin Naehen Hosen naehen fuer Kinder
Mittagessen. Keiner hat wirklich Hunger, deswegen gibt es Quark mit Nektarienen.

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Das Runzelfüßchen hält Mittagsschlaf. Ich würde gern, aber Herr Annika hält mich davon ab, weil er gern ewig gestillt werden möchte. Daher entschließe ich mich weiter an den Hosen zu nähen. Heraus kommt eine Hose für den Mann und ein Jumpsuit fürs Runzelfüßchen. Darauf bin ich besonders stolz weil ich das vollkommen ohne Schnittmuster genäht habe sondern mir da einfach selbst überlegt hab, wie das klappen könnte. Hat alles hingehauen. Und das Beste: Das Kind möchte den Jumper nun eigentlich Tag und Nacht tragen.


Freitag, 1. Juli 2016

Gastpost: Nein heißt Nein

nein heißt nein Elternsicht Runzelfuesschen Elternblog Blogparade Leben mit Kleinkind


Wie ihr wisst habe ich ja zur Blogparade zum Thema "Nein heißt Nein - aus Elternsicht" aufgerufen. Und weil natürlich nicht alle einen Blog haben, habe ich angeboten auch Beiträge hier zu veröffentlichen. Ich freue mich daher sehr, euch heute einen Gastpost zu diesem Thema zu zeigen. Die Schreiberin möchte lieber anonym bleiben, was ich natürlich respektiere. Ich danke ihr aber ausdrücklich für ihre Offenheit und auch dafür, dass sie versucht das Unrecht was ihr widerfahren ist (und was mich traurig und sprachlos macht) bei ihrer Tochter gänzlich zu vermeiden.

Achtung: In dem Post kommt Gewalt gegen Kinder vor, also bitte überlegt vorher ob ihr das lesen wollt.

Hier kommt der Artikel:

Nein heißt nein.
Nein heißt nein.
Heißt nein wirklich nein?
Ist ein Nein bedingungslos zu akzeptieren?
Was, wenn es ignoriert wird?
Darf man ein nein ignorieren?
In welchen Momenten heißt nein wirklich nein und wann gibt man besser nach?
Und wie setzt man ein Nein durch?