Sonntag, 28. Februar 2016

Von wunderbaren Momenten - das Wochenende in Bildern

Schwangerschaft mit Kleinkind Leben mit Kleinkind Runzelfuesschen Elternblog Mit Kind in Berlin


Dieses Wochenende war trotz Krankheit, Ikeabesuch und Kleinkind in der Autonomiephase schön. Weil das Baby auch einmal im Mittelpunkt stand. Und auch, wenn es vom wohl schönsten Moment kein Foto gibt (denn diese Momente sind ja zum genießen da) will ich euch davon erzählen.

Samstag, 27. Februar 2016


Schwangerschaft mit Kleinkind Leben mit Kleinkind Runzelfuesschen Elternblog Mit Kind in Berlin
Ich erwache noch immer mit Halsschmerzen. Seit einer Woche nehme ich nun ein Antibiotikum, weil ich Angina habe. Da sollte es eigentlich schon besser sein. Ist es aber nicht. Ich rief also in der Praxis an die auch am Samstag Sprechstunde hat. Sie baten mich, vorbeizukommen. Und siehe da: Der Hals ist nach wie vor entzündet, aber es sieht schon besser aus. Ich soll weiter gurgeln, die Medizin nehmen und Eis essen. Hoffen wir, dass es in den nächsten Tagen besser wird.

Schwangerschaft mit Kleinkind Leben mit Kleinkind Runzelfuesschen Elternblog Mit Kind in Berlin


Wieder zuhause gehts direkt weiter. Ein Besuch bei der Bibliothek steht auf dem Programm. Wie so oft. Das Runzelfüßchen will neuen Lesestoff. Mir gehts irgendwie nicht so gut, plötzlich wird mir schwarz vor Augen. Sofort werden diverse Stühle in meine Richtung geschoben. Dankbar sacke ich darauf. Meine Tochter zeigt sich, verständlicherweise, unbeeindruckt und wütet vor sich hin, weil ich nicht sofort mit dem Vorlesen ihrer ausgesuchten Bücher beginne.


Schwangerschaft mit Kleinkind Leben mit Kleinkind Runzelfuesschen Elternblog Mit Kind in Berlin
Nach dem dringend benötigten Mittagsschlaf wandern Trauben und Äpfel in eine Dose - Reiseproviant. Wir müssen nämlich zu Ikea. Die Umräumaktion in unserer Wohnung ist ja leider noch nicht abgeschlossen, weswegen wir nun neue Schränke benötigen. Dies ist einer der Momente, in denen ich mir ein Auto wünschen. Denn wir müssen mit den Öffentlichen dorthin und ich fühle mich noch immer nicht so gut. Die Äpfel helfen aber ein wenig und inzwischen ist die Stimmung auch beim Kind wieder besser.

Schwangerschaft mit Kleinkind Leben mit Kleinkind Runzelfuesschen Elternblog Mit Kind in Berlin
Endlich angekommen. Also vor den Hallen. Da ist man ja eigentlich noch nicht wirklich drin und vor allem noch laaaaange nicht fertig mit der ganzen Einkaufaction. Das Runzelfüßchen ist begeistert und stürmt sofort zur Rolltreppe.


Mittwoch, 24. Februar 2016

Manchmal ist alles doof - und das darf auch so sein



Zur Zeit ist irgendwie der Wurm drin im Hause Runzelfüßchen. Irgendwie ist alles doof.
Nach gefühlt ewiger Krankheit vom Kind und dann vom Mann und dann wieder Kind, in dem ich treu und brav für alle die Stellung gehalten habe, hat es nun mich erwischt. Zunächst glaubte ich noch an einfache Halsschmerzen. Das kommt ja vor. Nachdem ich vor geschwollener Mandeln weder schlucken noch wirklich gut atmen konnte, habe ich mich dann doch auf den Weg zum Arzt gemacht. Und aus "Ach, nicht so schlimm" wurde irgendwie am Montag dann "Oh weh, Sie haben eine Angina."

Schwanger und Angina


Angina ist schon ohne Baby im Bauch kein Spaziergang, mit finde ich es aber noch einen Ticken schlimmer. Und mit Kleinkind gleich nochmal. Denn so gern ich mich einfach mal ausruhen würde - das Wochenende bei den Verwandten steckt mir noch in den Knochen- ich kann es einfach nicht. Denn das Runzelfüßchen will zur Kita gebracht und abgeholt werden, und anschließend bespaßt. Dazu reicht es, verständlicherweise auch oft nicht einfach auf dem Sofa ein Buch zu lesen. Sie will dann eben das volle Spaßprogramm.

Ratschläge für Schwangere - nicht immer willkommen


Was ich in Zeiten wie diesen, gebeutelt von Angina und Symphysenlockerung ganz sicher nicht brauche sind so nette Ratschläge, wie "ach, das kannst du doch ganz natürlich behandeln". Das ist ganz bestimmt lieb gemeint, weil sich die Betreffenden Sorgen um mich oder das Baby machen. Aber ehrlich: Nein, es wird mir nicht besser gehen wenn ich dreimal am Tag kalt dusche. Oder bei Vollmond eingekochte Leinsamen esse. Diese Tipps gehen mir, unter uns gesagt, gerade auf die Nerven.


Dienstag, 23. Februar 2016

Papa bloggt: Das erste mal "ich hab Dich lieb" hören

Liebe

Es gibt Tage, da ist es manchmal schwieriger "Eltern" zu sein. Wenn die Nacht aus nur drei Stunden Schlaf bestand. Wenn das Frühstück aus "Versehen" auf den Boden befördert wird. Wenn das Wetter so schlecht ist, dass die Mütze vom Runzelfüßchen durch einen Windstoß in eine Pfütze fliegt. Wenn in der Bahn niemand für einen Platz machen will, obwohl eigentlich genug Platz für alle ist. Und dann gibt es diesen einen Moment, der alle Anstrengung und Mühe vergessen macht.

Liebe Worte zum Einschlafen


Das Tolle oder das Schwierige an einer jungen Familie ist, dass man alle Familienrituale selbst in der Hand hat.  Gibt man seinen Kindern zum Abschied im Kindergarten einen Kuss oder eine Umarmung? Will und kann man abends zusammen als Familie Abendbrot essen? Oder setzt man die Priorität eher auf ein gemeinsames und gemütliches Frühstück?
Das alles hat man als Familie selbst in der Hand, obwohl die wenigsten, wie ich auch, wohl dauernd darüber nachdenken. Irgendwann habe ich dann intuitiv entschieden, dass ich meiner Tochter jede Nacht vor dem Einschlafen sage, dass ich sie lieb habe. Vielleicht ist das inflationär oder auch ein wenig überflüssig, denn es sollte ja offensichtlich sein, dass Eltern ihre Kinder lieb haben. Aber es kann auch nicht schaden, es zu sagen.


Sonntag, 21. Februar 2016

Bahnfahren durch Deutschland - das Wochenende in Bildern

Reisen mit Kleinkind Bahnfahren mit Kind Erfahrungen Deutsche Bahn Elternblog Runzelfuesschen


Dieses Wochenende war viel anstrengender als gedacht. Geplant war ein Besuch bei Runzelfüßchens Verwandten. Da die leider nicht so ganz um die Ecke wohnen, standen also Bahnfahren einmal quer durch Deutschland auf dem Programm.
Leider habe ich mein Handy zuhause vergessen, weswegen ich mich für Fotos in die Hände des Mannes begeben musste. Er war von diesem Job nur mäßig begeistert, denn er wollte eben die freie Zeit genießen. Ich indes stelle fest: Auch ohne Smartphone dreht sich das Leben weiter. Und vielleicht ist es sogar ein bißchen entspannender.

Freitag, 19. Februar 2016



Reisen mit Kleinkind Bahnfahren mit Kind Erfahrungen Deutsche Bahn Elternblog Runzelfuesschen
Bahnfahren macht hungrig. Deswegen verlangt das Runzelfüßchen nach Mittagessen. Und ich bin mal wieder erstaunt was in der Bahn alles nicht funktioniert. Wir bestellen eine Snack Box (Nudeln mit Tomatensoße, Bio-Apfelschorle, Obstquetschie, Überraschungsei und Spielzeug sollten drin sein) und sie wird uns mit den Worten "Also Quetschie und Ü-Ei haben wir nicht, aber Sie zahlen trotzdem den vollen Preis" überreicht. Das Kind hätte das Ü-Ei eh nicht bekommen, aber von der Dreistigkeit der Mitarbeiterin bin ich dennoch überrascht.

Reisen mit Kleinkind Bahnfahren mit Kind Erfahrungen Deutsche Bahn Elternblog Runzelfuesschen
Angekommen in Wiesbaden brauchen wir alle drei eine Pause. Und schlafen, schlafen, schlafen. Für den Verwandtschaftsbesuch ist es anschließend zu spät und so machen wir uns auf die Suche nach Abendessen. DAS ist in der Nähe vom Hauptbahnhof eine echte Herausforderung. Wir landen in einem Pizzalieferserviceladen, der von außen eher abschreckend wirkt. Aber das Essen ist sehr sehr gut. Ich frage mich kurz wie das wohl von außen wirkt, wir Eltern mit unserem Kleinkind in dieser Umgebung. Aber mein schlauer Mann meinte dazu nur "Andrea, wären wir in einem Restaurant würden wir genau dasgleiche essen, wir würden nur das Ambiente bezahlen." Recht hat er.

Samstag, 20. Februar 2016


Reisen mit Kleinkind Bahnfahren mit Kind Erfahrungen Deutsche Bahn Elternblog Runzelfuesschen
Das Frühstück im Hotel verspricht Großes. Und hält es auch. Wir essen uns satt und schauen dem Regen beim Fallen zu. Der Tag verspricht nichts Gutes, denn es ist für den ganzen Tag Regen angesagt. Und fieser Wind.


Freitag, 19. Februar 2016

2. Bloggeburtstag - mit Gewinnspiel


Bloggeburtstag Gewinnspiel Runzelfuesschen Elternblog Gewinne Weleda Callwey


ZWEI JAHRE! Seit zwei Jahren gibt es diesen Blog, lesen viele von euch Runzelfüßchen und verfolgen unser Familienleben.
Seit (fast) zwei Jahren bloggt der Mann einmal die Woche über seine Sicht auf Familie - dafür an dieser Stelle auch mal danke!
Seit zwei Jahren (und ein paar Monaten) gibt es das Runzelfüßchen in unserem Leben, ohne dass dieser Blog nicht nur vollkommen sinnlos sondern gar nicht möglich wäre.
Zwei wunderbare Blogjahre in denen ich viel gelernt und erlebt habe, in denen ich viele viele Kommentare und Mails bekommen habe, sind vorrüber. Zwei Jahre voller Austausch, meist auf Augenhöhe. Klar gab es auch mal eine fiese Mail oder einen unschönen Kommentar, aber das gehört vielleicht auch dazu.
Ich bin nach wie vor sehr aufgeregt wenn manche von den Leserinnen (bis jetzt waren es nur Frauen) mich auf der Straße ansprechen und mir erzählen wie gern sie den Blog mögen.
Einige Leser_innen senden sogar Pakete und Geschenke, über die ich mich immer wahnsinnig freue.
Weil auch ein Bloggeburtstag ein Grund zum Feiern ist tue ich das nun mit euch!

Bloggeburtstag Gewinnspiel Runzelfuesschen Elternblog Gewinne Weleda Callwey

Geschenke von Weleda zu gewinnen


Zum einen verlose ich zwei Geburtstagsboxen von Weleda. Diese wunderbaren kleinen Köfferchen gibt es nicht zu kaufen, sie waren ein Geschenk zum 30. Geburtstag der Calendula-Serie. Und weil ich Weleda sehr sehr gern mag habe ich in dem Fall tatsächlich zwei Koffer bekommen, die ich nun an euch verlosen möchte.
In jedem Koffer findet sich nicht nur was für die Kinder sondern auch für die Eltern.
Denn sie beinhaltet neben einer Caldendula Wiundcreme und einen Calendula Dusche für Haut und Haar (das Runzelfüßchen liebt sie sehr) auch eine Sanddorn-Handcreme für die Eltern. Oder wahlweise die Kinder, denn wenn meine Tochter eines gern macht, dann ist es "Mama, Hand eincremen".


Mittwoch, 17. Februar 2016

Wohin mit dem Kind während der zweiten Geburt - Blogparade



Kaum etwas treibt mich gerade mehr um als die Frage: Was passiert mit dem Runzelfüßchen, während ich ihr Geschwisternkind auf die Welt bringe. Das ist ehrlich gesagt so, seit ich von der Schwangerschaft weiß. Denn so sehr mein Runzelfüßchen andere Menschen mag, so ungern ist sie von ihren Eltern getrennt.
Und deswegen setze ich auf diese Blogparade. Vielleicht bekomme ich durch euch (auch ohne Blog bin ich natürlich an eurer Meinung interessiert) auf DIE Idee, wie das alles klappen kann. Damit ihr wisst, wie es bei uns läuft, hole ich gern mal ein bißchen aus.

Kind mag nicht von den Eltern getrennt sein


Das Runzelfüßchen ist nun zwei Jahre alt und hat durchaus sehr viel Kontakt zu Anderen. Zu Kindern, deren Eltern, zu unseren Freunden und ein Stückweit auch zu ihren Großeltern. Sie ist offen und freut sich über jede Form von Austausch. Es gibt da nur dieses ABER: Sie mag all das nur dann, wenn wenigstens ein Elternteil dabei ist. Wir dürfen natürlich schon mal den Raum verlassen, um etwas zu holen oder die Toilette zu benutzen. Sind wir aber nicht innerhalb eines gewissen Zeitraumes zurück, fängt das Kind an zu weinen. Eine Ausnahme, dazu komme ich aber noch, ist natürlich der Kindergarten.

Eltern bieten Sicherheit


Ich finde das an sich überhaupt nicht schlimm, das Runzelfüßchen zeigt uns, dass sie die Sicherheit durch ihre Eltern braucht, dass sie sich in unserer Gegenwart eben am wohlsten fühlt. Sie klammert nicht, aber sie vertraut uns von allen Menschen eben am meisten, logischerweise. Außerdem ist sie eben auch erst zwei Jahre alt. Jedes Kind ist anders, aber für Zweijährige finde ich es durchaus nicht ungewöhnlich, eben noch die Sicherheit bei den Eltern zu suchen.
Wir Eltern drängen das Runzelfüßchen zu nichts, sie geht gern in ihren Kindergarten und hat da vollkommenes Vertrauen in die Erzieher_innen. Oft genug dreht sie sich entrüstet in der Tür um, wenn ich sie, ihrer Meinung nach, zu früh abhole. Am Wochenende fragt sie oft, ob sie in den Kindergarten gehen darf. Es ist also so, dass meine Tochter sich auch an andere Menschen binden kann und will.


Dienstag, 16. Februar 2016

Papa bloggt: Vom Versuch die Wohnung auf das zweite Kind vorzubereiten


Wir alle freuen uns auf den Nachwuchs. Meine Frau, das Runzelfüßchen und ich. Aber ich hätte nie gedacht, dass es so kompliziert sein sollte, unsere Wohnung auf das zweite Kind vorzubereiten. Während die Babyausstattung, verschiedene Tragen, der Kinderwagen und Spielzeug auf das Geschwisterchen warten, bleiben doch einige Aufgaben übrig. Und das ist mit einem Kleinkind gar nicht so einfach.

Beim ersten Kind ist alles einfach(er)


Ich glaube, wir waren relativ gelassene Ersteltern. Aber ich kann mich auch erinnern, in welche Geschäfte wir alles gingen, um einen Kinderwagen zu besorgen. Wir hatten ja keine Ahnung, was alles so gibt, wie viel solch eine spaßiges Gefährt kostet. Dazu kamen natürlich noch andere Dinge, die wir so brauchten. Obwohl wir keine Ahnung hatten, hatte wir zumindest eines: genügend Zeit. Aber fast alle Zeitreserven, die wir mal hatten, sind aufgebraucht. Sie gehen drauf für Kinderbetreuung, Arbeiten und der gesteigerte Bedarf an Wäsche und frisch gekochtem Essen.

Sonntag, 14. Februar 2016

Von tollen Freunden und Umräumaktionen - das Wochenende in Bildern



Einrichten wenn das Baby kommt, Umziehen mit Kleinkind, Wochenende in Bildern Elternblog Runzelfuesschen

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen vom Baby. Denn es wird einfach mal dringend Zeit sich mit dem Thema "Unsere Wohnung muss kindgerecht werden" zu befassen. Leider ist das ja manchmal einfacher gesagt als getan. Aber wir hatten dieses Wochenende tolle Hilfe und nun sieht es hier irgendwie schon ganz anders aus.


 Samstag, 13. Februar 2016



Einrichten wenn das Baby kommt, Umziehen mit Kleinkind, Wochenende in Bildern Elternblog Runzelfuesschen
Der Samstag beginnt mit einem Missgeschick. Das Runzelfüßchen stößt die Kaffeetasse vom Papa um und sieht anschließend der Pfütze beim größer werden zu. Während wir Eltern das nicht dramatisch aber auch nicht super schön finden ist sie vollkommen fasziniert von diesem Kaffeesee und will nicht, dass wir das wegmachen.

Einrichten wenn das Baby kommt, Umziehen mit Kleinkind, Wochenende in Bildern Elternblog Runzelfuesschen

 Ich habe einen Termin mit meiner Hebamme und freue mich darauf. Auf dem Weg dorthin stelle ich fest, dass es dringend Frühling werden muss. Denn meine Jacke, die größte die ich besitze, geht einfach nicht mehr zu. Bei dem schönen Wetter ist der Zwiebellook kein Problem, sollte es aber noch mal richtig kalt werden könnte das schwierig werden.

Einrichten wenn das Baby kommt, Umziehen mit Kleinkind, Wochenende in Bildern Elternblog Runzelfuesschen
Wieder daheim erwartet mich ein Mittagessen. Und ganz viele Fragen vom Runzelfüßchen. Ich hatte ihr erzählt, dass ich mich mit einer Frau treffe, die schaut ob mit dem Baby alles in Ordnung ist. DAS muss sie nun natürlich ganz genau wissen.


Freitag, 12. Februar 2016

In den Bauch geboxt

Schwanger in Berlin Runzelfuesschen Elternblog


Heute nur ein kurzer Post, denn ich stehe noch unter Schock. Am Mittwoch war ich unterwegs, ohne Kind. Ein Routinetermin beim Arzt.
Auf dem Weg dorthin fuhr ich mit den Öffentlichen, wie immer. Als ich am Ziel aus der U-Bahn stieg und oben an der Ampel stand, hastete trotz rotem Signal ein Mann auf mich zu. Ich konnte nicht schnell genug zur Seite (wieso eigentlich, es war ja auch rot und er hätte gar nicht gehen dürfen) springen und der Mann boxte mir in den Bauch.

Mann boxt Schwangere in den Bauch


Einfach so, ohne Vorwarnung und ohne echte Not. Ich ging in die Knie, geschockt von dem was gerade geschehen war. Ein weiterer Mann ergriff den Täter an der Jacke, schrie auf ihn in gebrochenem Deutsch * ein, dass er gerade voller Wucht einer Schwangeren in den Bauch geboxt hatte. Der Täter riss sich los und verschwand im U-Bahntunnel. Zurück blieben der ebenfalls entsetzte Mann und ich. Obwohl viele andere den Vorfall mitbekommen hatten war nur dieser eine Mann mir zur Hilfe geeilt.

Schaut nicht weg und macht euch für andere stark


Gerade versuche ich mich noch von dem Erlebnis zu erholen. Aber ich habe eine Bitte an euch: Schaut nicht weg wenn sowas passiert. Bringt euch nicht in Gefahr, aber macht deutlich, dass solch ein Verhalten nicht tolerierbar ist (Der Schwangerschaftsbauch spielt da übrigens nur eine untergeorndete Rolle.)
Helft anderen, die sich vielleicht nicht helfen können. Und bringt genau das auch euren Kindern bei. Denn so abgeschmackt es klingt, sie sind die Zukunft. Sie bestimmen wie sich die Gesellschaft verändern wird. Hoffentlich zum besseren.

* Dass der Mann nur gebrochen Deutsch sprach habe ich nach Hin- und Herüberlegungen doch eingefügt, weil ich es wichtig finde zu betonen, dass mir eben ein Mensch mit Migrationshintergrund geholfen hat. In der heutigen Zeit von Hetze gegen Flüchtlinge ein für mich noch mal wichtigeres Erlebnis, weil es zeigt, dass wir Einflüsse von außen dringend brauchen. Der wunderbare Helfer ist für mich nur ein Beweis dafür, denn er war der Einzige, der eben geholfen hat.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Schwanger fliegen mit Flugangst

Schwanger fliegen mit Flugangst


Der Weg nach Marrakesch war natürlich auch von einem Flug geprägt. Aber wie genau das so läuft, fliegen, mit Flugangst und dazu auch noch schwanger, davon möchte ich euch heute berichten. Denn was mich normalerweise ereits Überwindung kostet, ein Flugzeug zu besteigen, wurde im Vorfeld irgendwie ungleich schwerer mit dem Gedanken ans Baby.

Schwanger fliegen mit Flugangst


Ich habe Flugangst, und zwar eine ausgeprägte. Also nicht nur so ein bißchen Unwohlsein beim Fliegen wie es die meisten ab und zu verspüren, nein, ich bin eher so auf der Seite von Panik. Das hält mich spannenderweise dennoch nicht vom Fliegen ab, denn ich will ja in den Urlaub. Ich will nur gern einfach schon dasein, ohne dieses nervenaufreibende Fliegen.
In der Zeit vor dem Runzelfüßchen war es, das muss ich zugeben weniger schlimm, nun aber ist da vielleicht auch noch diese diffuse Angst was passieren wird sollte mir etwas passieren.

Lieber auf Nummer sicher gehen


Nun also auf nach Marrakesch. Ich habe bei der Wahl der Fluggesellschaft schon drauf geachtet, dass sie mir ein sicheres Gefühl gibt. Es wurde also Lufthansa (und ja, ich habe den Flug selbst bezahlt). Easyjet wäre für sehr viel weniger Geld auch nach Marrakesch geflogen, aber ganz ehrlich, ich will mich nicht irgendwie in die Sitze pressen, ich will nicht um einen Platz kämpfen (obwohl mir gesagt wurde, dass das nicht mehr so ist) und ich möchte auch ein wenig Komfort (ESSEN!) an Board.


Dienstag, 9. Februar 2016

Papa bloggt: Bloss keine Prinzessin

Prinzessin mit Schildkröte

Im Moment ist eigentlich noch Karneval und letzte Woche war auch im Kindergarten Fasching. Das Runzelfüßchen wußte genau, welches Kostüm sie diese Jahr haben wollte: sie wollte ein Fuchs sein und meine Frau hat ihr mit ihrer Nähmaschine einen großartigen Fuchs genäht. Ich bin sehr stolz darauf, dass meine Tochter ein selbst genähtes Kostüm tragen konnte. An dem Faschingstag brachte ich das Runzelfüßchen in den Kindergarten und war gespannt, welche lustige Kostüme die anderen Kinder tragen würden. Als mich dann im Kindergarten direkt zwei Prinzessinnen begrüßten, schauderte es mich leicht. Was würde ich machen, wenn meine Tochter nächstes Jahr Prinzessin sein wollte? Ausreden? Oder meine Wut einfach schlucken?

Prinzessin mag ich nicht


Ich kann gar nicht erklären, wieso mich da so eine Abneigung packt. Aber wenn ich ein Kinderbuch vorlesen muss, bei denen ein junger Pirat (natürlich ein Junge) sein Essen nicht mag und die Fee (natürlich ein Mädchen) ihren Schnuller in die Schatzkiste packt, erfasst mich leichter Hass. Ich will dann das Buch nicht öfter vorlesen als unbedingt notwendig. Es wäre ja auch in Ordnung, wenn es so viele Bücher geben würde, in denen Mädchen Piraten sind oder Jungs Feen oder Prinzen, aber solche Kinderbücher sind scheinbar schwer zu finden. Dabei sind Piraten ja eigentlich auch keine guten Vorbildern für kleine Jungen, wenn man es sich mal überlegt (organisierte Kriminalität, schwerbewaffneter Raubüberfälle ohne Ende).

Sonntag, 7. Februar 2016

Krank, Schwanger und ein Wochenende - das Wochenende in Bilder


Schwanger und erkaeltet Bauchkraempfe Vorwehen Elternblog Mamablog Runzelfuesschen


Dieses Wochenende war ich so richtig, richtig krank. Wochenlang habe ich Mann und Kind gepflegt ohne selbst etwas abzubekommen, aber alles Gute kommt halt mal zu einem Ende.
Seit Mittwoch abend kränkelte ich vor mich hin und wie das in der Schwangerschaft eben so ist, so richtig tolle Hilfsmittel gegen Husten. Schnupfen und Abgeschlagenheit gibt es leider nicht. Dazu kamen dann noch Bauchkrämpfe, würks...
Es wurde dann aber trotz allem noch ein schönes Wochenende

Samstag, 06. Februar 2016


Schwanger und erkaeltet Bauchkraempfe Vorwehen Elternblog Mamablog Runzelfuesschen
Der Kinderwagenreifen ist kaputt. Nach über zwei Jahren treue Dienste (mal mehr, mal weniger, wie das so ist) hat eine Glasscherbe ihn dahin gerafft. Aber kein Problem, einfach flicken. Ich überlasse das großzügig dem Mann und mache es mir mit einem Tee auf der Couch gemütlich.

Schwanger und erkaeltet Bauchkraempfe Vorwehen Elternblog Mamablog Runzelfuesschen
Mein Mann und mein Runzelfüßchen machen sich bei schönstem Sonnenschein auf zum Spielplatz.

Schwanger und erkaeltet Bauchkraempfe Vorwehen Elternblog Mamablog Runzelfuesschen
Ich währenddessen liege auf der Couch, röchele vor mich hin und versuche mich auf eine Zeitschrift zu konzentrieren. Es gelingt nur so halb, zuviel Husten, zuviel Schnupfen.

Schwanger und erkaeltet Bauchkraempfe Vorwehen Elternblog Mamablog Runzelfuesschen
Abendessen. Ich habe kaum Hunger, zu sehr schmerzt mein Schwangerschaftsbauch. Er wird immer wieder hart und leider habe ich auf Krämpfe (ich weigere mich hier von Wehen zu sprechen). So oder so, es tut weh, ich bin unleidlich und sorge mich.


Freitag, 5. Februar 2016

Sie sind ja Mutter, Sie haben Zeit


Bahn fahren Berlin schwanger öffentliche Verkehrsmittel Bahn fahren mit Kleinkind


Manchmal glaube ich, allein mit den (meist schlimmen) Erfahrungen, die ich beim Bahnfahren mache, könnte ich einen ganzen Blog befüllen. Oft genug erlebe ich nämlich Nerviges oder Dreistes, dass mich dann kopfschüttelnd zurück lässt.
Der aktuellste Vorfall ereignete sich letzte Woche, und er betrübt mich auf unterschiedliche Arten. Deswegen möchte ich ausnahmsweise eben doch davon berichten.

Berlin: Kinderwagen in der Bahn


Der Kindergarten meiner Tochter ist nicht so ganz um die Ecke, deswegen fahren wir mit der Bahn. Und weil ich schwanger bin setze ich sie in den Kinderwagen. Denn klar, das Runzelfüßchen läuft gern, aber eben nicht immer. Und die Bahn ist oft voll, sie die ganze Strecke auf dem Arm halten (denn einen Platz bekommen wir sogut wie nie angeboten) schaffe ich einfach nicht.
Soweit also die Parameter: Das Kind, der Kinderwagen und ich.

Bahn fahren Berlin schwanger öffentliche Verkehrsmittel Bahn fahren mit Kleinkind

Kinderwagenplatz in der Tram


Als ich auf die Bahn zusteuerte taten das zeitgleich mit mir auch knapp 50 Kinder. Die irgendwie zu einer Turnhalle fahren wollten, begleitet von mehreren Lehrern und Lehrerinnen. Die Kids stiegen an allen Türen ein, die Lehrer_innen auch, ich hintendran. Und ja, ich wollte auch in die Bahn. Es gibt in der Tram in Berlin Plätze, die für Rollstühle und Kinderwagen mehr oder weniger reserviert sind (also für Rollstühle auf jeden Fall, und wenn keiner kommt, dann eben für Kinderwagen). Und auf genau den Platz wollte ich. Also entschuldigte ich mich den Weg hin zu dem Platz, knappe 1,5m trennten mich davon und die Menschen, die dort standen hatten auch schon Platz gemacht.

"Sie sind ja Mutter, Sie haben Zeit!"


Zwischen mir und meinem Ziel war nur noch ein Mann, der aber partout nicht aus dem Weg gehen wollte. All mein "Entschuldigung" brachte nichts. Ich schob also ganz sanft und er drehte sich, energiegeladen zu mir um.
"Ey, jetzt ist aber gut. Sie sehen doch, dass ich hier stehe."
"Ja, guter Mann, das sehe ich. Ich aber stehe mit dem Kinderwagen quer in der Tür und würde wirklich gern zum Kinderwagenplatz, der genau hinter Ihnen ist. Dürfte ich Sie also bitten einmal kurz zur Seite zu gehen? Danke!"
"Ey, aber das sind meine Schuhe, die dreckig werden könnten. Ihr Kinderwagen könnte sie streifen. Und überhaupt, nehmen Sie doch einfach die nächste Bahn. Diese hier ist ja voll. Und Sie sind ja Mutter, Sie haben Zeit!"
(Ich hoffe an dieser Stelle fällt euch genauso das Gesicht runter wie mir!)
"Ich glaub, es hackt!" war meine nicht mehr freundliche Antwort und zack, schob ich ihn, noch immer geschockt, zur Seite.

Bahn fahren Berlin schwanger öffentliche Verkehrsmittel Bahn fahren mit Kleinkind

Eltern mit Kindern dürfen auch Bahn fahren


An sich fand ich diese Situation schon unangenehm, aber als ich dann bemerkte, wie die Kinder um mich herum uns anstarrten, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Dieser Typ war ihr Lehrer! Und die Kids genauso schockiert wie ich! Auf meine patzige Antwort gab es Applaus von Einigen. Das war nicht beabsichtigt, aber es fühlte sich immerhin gut an, dass ich mit meiner Meinung nicht allein war.
Das Runzelfüßchen hat meine Aufregung natürlich auch mitbekommen. Stimmungsschwankungen bei ihren Eltern verunsichern sie schnell. Sie fragte also "Alles ok, Mama?" und ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich mich über den Mann gerade sehr aufgeregt hätte, weil er uns keinen Platz machen wollte. "Runzi auch Bahn fahren:" sagte sie darauf. Richtig Kind, wir dürfen auch Bahn fahren. Und ich habe meine Zeit auch nicht irgendwo gestohlen. Diese Dreistigkeit, Müttern zu unterstellen sie hätten Zeit und müssten eben nicht arbeiten oder Termine einhalten, das macht mich noch immer sprachlos und wütend.
Genauso wie das Bild von Latte Macchiato Müttern, aber das ist wieder ein anderes Thema. Klar gibt es Mütter die viel Zeit haben, die sich die Zeit nehmen und die volle Bahn fahren lassen. Es sei ihnen mit jeder Faser meines Herzens gegönnt.
Bei mir war das aber nicht der Fall. Ich bin vielleicht von Natur auch streitbarer als andere, aber solche Frechheiten will ich mir nicht bieten lassen.

Lehrer vermittelt falsches Weltbild


Was mich aber ebenfalls schockiert hat: Diese Meinung wird von einem Lehrer vertreten. Von einem Menschen, dem meine Tochter in wenigen Jahren vielleicht gegenüber sitzt. Und der dann all das, was wir Eltern unserem Runzelfüßchen bis dahin vermittlen, dass Männer und Frauen eben gleichberechtigt sind, versuchen wird zu erschüttern. Denn in Sätzen wir "Sie sind ja Mutter, Sie haben Zeit" steckt ja auch drin, dass Frauen weniger arbeiten, weniger leisten und vielleicht weniger wert sind.
Der Vorfall ist nun eine Woche her und nach wie vor habe ich damit meinen Frieden nicht gemacht. Ich möchte dem doch recht jungen Lehrer der mir diese Dreistigkeit an den Kopf warf gern folgendes auf den Weg geben, denn ich glaube mein "es hackt" war nicht deutlich genug.
Lieber Lehrer, Sie sind ein frauenfeindliches, sehr rückschrittiges Arschloch!

Mittwoch, 3. Februar 2016

Allein als Frau in Marrakesch - shoppen, Yoga und Entspannung

Als Frau allein nach Marrakesch reisen Runzelfuesschen Elternblog


Im letzten Teil meiner kleinen Marrakeschserie will ich euch die Stadt ein bißchen besser vorstellen. Denn ich habe da ja nicht nur Yoga gemacht, ich war auch mächtig unterwegs.
Nachdem mich Anica von Nosade in Empfang genommen hat und wir es uns mit einem Minztee auf der Dachterrasse gemütlich gemacht hatten, schlug sie vor, ich könnte ja ein bißchen in der Medina, der Altstadt, spazieren gehen. Mir ging ein wenig die Muffe. Denn ehrlich, ich hatte große Angst mich zu verlaufen.Was, wenn ich den Weg ins Riad, das Hotel nicht mehr finden würde. Gestrandet in Marrakesch, das war nicht meine Vorstellung vom ersten Tag.
Aber ich war ja hier um etwas Neues kennenzulernen, also raus da ins Getümmel. Und wenn man nicht drei mal abbiegt sondern erstmal nur gradeaus läuft, dann sieht man erstens auch genug und verliert zweitens nicht den Überblick. Mal so als Tipp für den ersten Tag.


Marrakesch Stück für Stück entdecken - übers Essen


Am nächsten Tag wurde ich schon mutiger. Allerdings mit Anica im Gepäck. Wir ließen uns durch die Altstadt treiben, von Riad zu Riad, von Tee zu Tee. Und zu leckerem Essen. Denn lasst euch gesagt sein, Essen in Marokko ist SUPER lecker. Das sage ich, die ich an sich eher mäcklig ist. Ob Gemüsetajine, Dips oder Brot, ich hätte immer nur essen können. Weil das in der Schwangerschaft (und vermutlich auch sonst) keine gute Idee ist kann ich nur empfehlen immer mal wieder eine Snackpause einzuplanen. Auf diese Weise lernt man auch jede Menge kleiner Restaurants und Cafés kennen. Auch hier muss ich aber zugeben, ohne Anica und Nosade hätte ich vermutlich keins davon gefunden. Denn die guten Etablisments, die findet man als Tourist eher schwer. Weil in Marrakesch vieles in die Höhe gebaut ist, verrät der unscheinbare Eingang leider sehr selten was für eine tolle Küche und welch atemberaubender Ausblick einen auf der Dachterasse erwartet.

Als Frau allein nach Marrakesch reisen Runzelfuesschen Elternblog

Individualtour in Marrakesch



Noch mal ein paar Worte zu meinem Aufenthalt: Was mir bei Nosade total gut gefallen hat: Ja, man bucht ein Paket. Aber das ist dann total offen. Denn ob und wann eine Stadtführung gemacht wird, wo zum Mittag oder Abend gegessen wird und wer was wann unternehmen will, all das entscheidet Anica gemeinsam mit den Teilnehmern. Die bestimmen den Kurs und Anica kümmert sich dann um alles. Dabei drängt sie zu nichts sondern hält sich zurück und gibt höchstens Tipps, was sich lohnt und was nicht.
So wollten die beiden wunderbaren Ärztinnen, die den Trip auch gebucht hatten,  und ich unbedingt auch shoppen gehen. Also hat Anica uns nach einer Stadtführung einen Guide zur Seite gestellt, der uns ein bißchen in den Souks, den Märkten herumführt und dann sicher wieder im Riad ablieferte. Er zeigte uns ein wenig was sich wo befindet, gab einen ersten Einblick in die Souks und auch ins Verhandeln. Mit diesem Wissen machten wir uns später natürlich noch auf zur Shoppingtour.


Dienstag, 2. Februar 2016

Papa bloggt: Eine Woche als alleinerziehender Papa


Die Mutter vom Runzelfüßchen war alleine im Urlaub. Und ich war zu Hause mit meiner Tochter. Eigentlich sollte daran nichts besonderes sein, aber für uns war es das erste Mal, dass ich derjenige war, der nicht in den Urlaub fliegt oder eine Dienstreise macht. 
Ehrlich gesagt hatte ich mich schon länger darauf gefreut, für einen absehbaren Zeitraum der "Alleinerziehende" zu sein. Denn erstens hatte meine Frau ihren Urlaub wirklich verdient und dann freute ich mich, "exklusive" Zeit mit meiner Tochter zu verbringen.

Man muss sein Kleinkind vorbereiten


Wenn ein Elternteil für mehrere Tage nicht zu Hause ist, sollte man seinem Kind das schon vorab erklären. Niemand mag Überraschungen, schon gar nicht ein Kleinkind. Schon Tage vorher war dem Runzelfüßchen klar, dass die Mama bald in Urlaub fährt. So weit ich das mitbekommen habe, "half" sie auch beim Packen. Irgendwann war aber der Tag der Abreise gekommen.
Da meine Frau sehr früh zu Flughafen los musste, konnte das Runzelfüßchen sich auch nicht morgens verabschieden. Nachdem ich das Gepäck zum Taxi getragen hatte, ging ich wieder zurück zur meiner Tochter. Friedlich schliefen wir noch zwei Stunden. Als sie dann aufwachte, war klar, dass die Mama schon "im Urlaub" ist.

Deine Frau fährt alleine weg? Ohne Kind?


Ich gönnte meiner Frau diesen Urlaub von ganzem Herzen, denn ich war auch schon mal alleine für ein Wochenende weggefahren. Irgendwann habe ich dann doch gegenüber Bekannten mal fallen gelassen, dass ich im Moment mit meiner Tochter alleine zu Hause bin. Daraufhin kam mehr als einmal die Frage, ob meine Frau tatsächlich alleine wegfährt. Und dann noch ohne Tochter und Mann? Ich antwortete einfach, warum meine Frau denn nicht alleine wegfahren sollte. Was soll man denn dazu sagen? Zumindest ich habe das Gefühl, dass es scheinbar "normaler" ist, wenn der Vater mit seinem Kumpels wegfährt als das eine Mutter mal alleine Urlaub machen kann. Ich hatte das Gefühl, ich musste mich fast schon für sie rechtfertigen, obwohl es gar nichts zu rechtfertigen gab.