Freitag, 30. Oktober 2015

Selbstständig arbeiten mit krankem Kleinkind

selbstständig arbeiten mit krankem Kleinkind Elternblog Runzelfuesschen


Wie ich das ein oder andere Mal ja schon erwähnte, ich bin selbstständig. Als Journalistin, für die, die es nicht wissen. Dieser Beruf bringt es mit sich, dass ich auch viel telefonieren muss.
In der letzten Woche ging es dem Runzelfüßchen nicht gut, sie hat sich sehr sehr oft übergeben müssen. Klar war, so kann sie nicht in den Kindergarten, ich würde das ja auch nicht wollen.

Mama kümmert sich ums kranke Kind


Also fiel die Wahl, welcher Elternteil sich zuhause ums Kind kümmert, mal wieder auf mich. Auch wenn mein Mann eine wirkliche Unterstützung ist, es ist oft so, dass bei Krankheit vom Kind ich den Kürzeren ziehe. Einfach, weil es vermeintlich einfacher ist, da ich ja theoretisch niemandem Bescheid sagen muss, dass ich nicht im Büro vorbei komme. Das stimmt, aber auf der anderen Seite habe ich natürlich trotzdem Abgabefristen, Termine und Treffen, an die ich mich halten muss.

Telefonat mit Auftraggeber und Kind


Wir waren also zuhause, das Kind und ich. Zum Glück kamen wir gerade aus dem Urlaub wieder, so dass ich bei einige Aufträgen noch Luft hatte und nicht sofort wieder mit voller Kraft alles abarbeiten musste. Dennoch, just an diesen Tagen galt es Vertragsverhandlungen zu führen und einem Meeting beizuzwohnen. Wer von euch eines davon schon mal mit einem Kleinkind im Hintergrund absolviert hat, der weiß wovon ich rede.


Die Vertragsverhandlungen gestalteten sich ehrlich gesagt sehr interessant. Denn nachdem sich kurz vorher das Runzelfüßchen noch mal übergeben hatte, war sie im Moment des Telefonates sehr guter Laune. Es ist nicht so als würden nicht alle meine Auftraggeber wissen, dass ich ein Kind habe. Aber dennoch, ein bißchen ungewöhnlich ist es für einige schon, wenn meine Tochter plötzlich in den Hörer ruft, im Hintergrund etwas erzählt oder lärmend ihren Puppenwagen, ihr Laufrad oder die Nachziehente aus der Kiste kramt.


Mittwoch, 28. Oktober 2015

Mama, was ist das?


Kinderfragen Was ist das Kind fragt Mama Elternblog Runzelfuesschen

Wir sind angekommen in der Fragewelt. Noch nicht die großen, die "Warum"- Fragen, viel mehr der kleine Bruder (oder Schwester?). Die Frage nach dem "Was"?

"Mama, was ist das?"


"Mama, was ist das?" höre ich mittlerweile gut 100 Mal am Tag. Und das durchaus bei Dingen, von denen das Runzelfüßchen genau weiß, was es ist. Meine Tochter zeigt auf die Katze und fragt "Was ist das?" "Die Katze, Kind, die Katze". Zwei Sekunden später, der Finger schwebt wieder über dem Tier: "Mama, was ist das?" "Die Katze". Diese Spiel zieht sich fort, sie möchte eben ihre Fragen alle loswerden.

Fragen vom Kleinkind


Ich finde das lustig, weil ich glaube, dass es eine gute Vorbereitung auf den noch folgenden Fragenmarathon ist. Denn nach dem "Was" ist vor dem "Warum". Manchmal drehe ich dem Spieß übrigens um. Wenn das Runzelfüßchen zum fünften Mal wissen will was denn der Stuhl da vor ihr ist (ihr Kinderstuhl), dann frage ich einfach, schneller als sie: "Was ist das?"
Sie schaut mich dann an, verwirrt und sagt "Katze, Mama." Dabei meine ich erkennen zu können, dass sie nicht versteht, wieso ich das nicht weiß.


Dienstag, 27. Oktober 2015

Papa bloggt: Meine Tochter und das Auto


Zuerst ein kleines Statement vorweg: ich bin kein großer Fan von Autos. Wir besitzen auch kein Fahrzeug, obwohl sich der Gedanke mit Kind doch manchmal aufdrängt. Aber bislang kamen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Mietwagen, Car-Sharing und Fahrrad in Berlin immer ganz gut weg. Wie Sebastian von "iamyourfather" schon herausgefunden haben will, soll es sogar preiswerter sein, auf eins zu verzichten.

Mit Mietwagen im Urlaub


Aber als wir letztens im Urlaub waren, hatten wir einen Mietwagen. Wir sind natürlich damit auch relativ viel gefahren, denn wir wollten uns viele Orte in Frankreich ansehen. Seitdem scheint das Runzelfüßchen "ihr" Auto zu vermissen. Obwohl sie das Autofahren nicht täglich kennt, fühlt sich das Kind im Autositz immer sehr wohl. Knapp um die Mittagszeit ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass sie im Fahrzeug einschläft. Irgendwann im Urlaub wollte sie sogar nicht in unserer Unterkunft in ihrem Bett Mittagsschlaf machen, sondern meinte "Auto schlafen". Wir sind natürlich nicht mit ihr wild durch die Gegend gefahren, aber es war ein harter Kampf sie davon zu überzeugen, dass das Bett doch auch gut zum schlafen ist. 

Sonntag, 25. Oktober 2015

Von Herbsttagen und Soulfood - das Wochenende in Bildern


Herbst in Berlin mit Kind Elternblog Runzelfuesschen Soulfood fuer Kinder


Dieses Wochenende war irgendwie ganz wenig los. Und kurz hatte ich das Gefühl, mich dafür irgendwie schlecht fühlen zu müssen. Kennt ihr das auch, wenn ihr einfach ein ganz faules Wochenende verbringt und im Hinterkopf eine Stimme sagt "Aber du könntest doch jetzt auch..."
Nun, so war es, ich habe der Stimme nicht nachgegeben sondern mich für gemäßigte Langeweile entschieden.


Samstag, 24. Oktober 2015

Herbst in Berlin mit Kind Elternblog Runzelfuesschen Soulfood fuer Kinder
Der Tag beginnt mit einem Spaziergang durchs Herbstlaub. Das Runzelfüßchen ist mäßig begeistert und will eigentlich lieber auf den Arm. Als wir ihr den Spielplatz in Aussicht stellen gehts dann aber doch.

Herbst in Berlin mit Kind Elternblog Runzelfuesschen Soulfood fuer Kinder
Auf dem Spielplatz angekommen will das Kind zunächst schaukeln. Das übernimmt der Mann, so dass ich mich mit einer (veralteten) Zeitschrift auf die Bank in die Sonne setzen kann. Es gibt Schlimmeres, oder? Obwohl, der Vater der nebenmir über mitgebrachte Lautsprecherboxen seinen Jazz hört, der ist schon eher speziell.

Herbst in Berlin mit Kind Elternblog Runzelfuesschen Soulfood fuer Kinder
Mittagessen. Das Runzelfüßchen ist leider immer noch angeschlagen und erbricht sich ab und zu weiterhin, so dass wir nichts riskieren wollen. Die Paprika war für uns, das Kind hat sich am Brot gütlich getan.

Herbst in Berlin mit Kind Elternblog Runzelfuesschen Soulfood fuer Kinder
Nach einem sehr ausgiebigen Mittagsschlaf, den wir zu dritt gemacht haben, gehen wir Einkaufen. Für viel mehr reicht die Zeit auch nicht, denn das Runzelfüßchen ist ab 18.00Uhr im "Feierabend/Schlafengeh"-Programm. Sie geht nicht zu dieser Zeit ins Bett, aber sie möchte dann lesen, spielen, mit uns Zuhause Zeit verbringen.


Freitag, 23. Oktober 2015

Geschlechtsspezifisches Spielzeug ist zum Kotzen

Geschlechtsspezifisches Spielzeug fuer Kinder Runzelfuesschen Elternblog


Wie die doch recht drastische Überschrift schon verrät: Ich finde geschlechtsspezifisches Spielzeug ätzend. Denn mal ganz ehrlich: Ein Bagger ist ein Bagger. Da steht nicht explizit drauf, dass nur Jungs damit spielen dürfen. Und Puppen sind für Jungen genauso interessant wie für Mädchen.
Genauso wie ich bei der Kleidung meiner Tochter nicht in die Rosafalle tappe, so nervt es mich, dass es so so oft Spielzeug gibt, dass angeblich nur für Jungs oder Mädchen sein soll.

Geburtstagsgeschenk: Bagger fürs Mädchen


Demnächst hat das Runzelfüßchen Geburtstag. Und zu diesem Anlass bekommt sie von uns und ihren Verwandten unter anderem ein Bagger/Laster-Set geschenkt. Wir haben es beim Bummeln entdeckt, der Mann bat mich, das wirklich große Teil mitzunehmen, während er mit dem Kind noch weiter zog. Kein Problem dachte ich, das kannp ein Meter fünfzig lange Paket war ja nur sperrig und nicht schwer.

"Da freut sich der Junge"


Ich machte mich auf den Weg zur Bahn und wurde prompt angesprochen. "Ach, na da wird sich ihr Junge aber freuen!" Tja, äh, das Kind, dass eh nicht bei mir war, ist aber, ... ein Mädchen. Also entgegnete ich: "Es ist für ein Mädchen."
"Ach wirklich? Aber das sind doch Bagger und Laster. Das mögen doch nur Jungs." Ehrlich, ich ließ die Frau stehen. Was soll ich da denn noch missionieren? Sie war einer festen Überzeugung und ich einer anderen.



Mittwoch, 21. Oktober 2015

Leben mit Kleinkind - die Chaoswohnung

Leben mit Kleinkind Chaoswohnung Unordnung mit Kind Runzelfuesschen Elternblog


Es gibt Tage, an denen kann ich das Chaos, dass mich tagtäglich umgibt sehr gut ignorieren. In diesen Momenten freue ich mich über das Leben mit meinem Runzelfüßchen, über ihre Lebendigkeit und einfach über das Zusammensein.

Wohnung muss nicht immer sauber sein


Und manchmal, ganz selten, blicke ich mich um und leide. Unter dem herumliegenden Kram. Versteht mich nicht falsch, ich habe nie in einer klinisch reinen Umgebung gelebt, auch vor dem Kind nicht. Bei mir lagen schon immer Pullis auf dem Sofa oder mal Krümel auf dem Boden. Ich lebe nicht in einem Katalog und bin der Meinung, dass das auch nicht sein muss.

Chaotische Wohnung dank Kleinkind


Das große ABER ist dann aber doch, dass das Leben mit Kind eben leider dafür sorgt, dass es oft drunter und drüber geht. Da wird die große Spielzeugkiste am Morgen entleert, dann am Nachmittag noch der Puppenwagen und das "Fahrrad" hervorgezerrt und all das bleibt dann bis zum Schlafengehen liegen. Und ehrlich, manchmal bin ich zu ko um abends alles noch wegzuräumen.

Erfahrungen: Aufräumen mit Kind


Die Variante Kind räumt abends mit auf versuchen wir immer mal wieder, allerdings endet das viel zu oft in Tränen. Denn klar, während das Runzelfüßchen eigentlich Steine, Kleinkram und Bücher in eine Kiste räumen soll, entdeckt sie die ja quasi neu. Und kann sich dann nicht trennen. Großes Drama. Wenn man dann, wie ich eben manchmal, schon angeschlagen ist, dann gibt man sich quasi kampflos geschlagen und lässt es eben so.

Am Morgen: Chaos


Am Abend nach solchen Beschlüssen kann ich sehr gut über das Chaos zu meinen Füßen hinwegsehen, ein Buch lesen, Netflix gucken oder was auch immer machen. Das (schlimme) Erwachen kommt dann am nächsten Morgen. Denn dann, wenn ich noch leicht morgenmuffelig durch die Gegend tapse, dann sehe ich das Elend. Irgendwie sehe ich es dann auch mit den Augen von Fremden, die meine Wohnung betreten und gern, ob des sich darbietenenden Gewimmels wieder umkehren möchten.

Mama hardert mit Unordnung


Ich weiß, dass es eben so ist, das Leben mit einem Kleinkind. Und dennoch hardere ich von Zeit zu Zeit mit meiner unaufgeräumten Wohnung, mit dem lose überall in der Wohnung verstreutem Spielzeug, mit Krümeln unter den Füßen und meiner eigenen Trägheit, dass ich es nicht schaffe all das in Nullkommanichts zu ändern. Aber vielleicht ist es mir dann auch einfach nicht wichtig genug eine super sauber aufgeräumte Wohnung zu haben?

Wie seht ihr das? Und was hilft euch gegen das Chaos?

Dienstag, 20. Oktober 2015

Papa bloggt: Wie bringe ich meine Tochter dazu, dass sie läuft?


Eigentlich läuft meine Tochter sehr gerne. Aber nicht immer dahin, wo ich hin will. Oder dann, wenn es nötig wäre, wie beispielsweise, wenn wir vom Bäcker nach Hause wollen. Das kann manchmal ein Krampf sein, aber manchmal helfen auch gewisse Tricks.

Meine Tochter kann laufen


Das Runzelfüßchen ist seit ungefähr sechs Monaten schon recht gut zu Fuß unterwegs. Sie fällt sehr selten hin und läuft trotz ihrer kleinen Größe für ein Kleinkind relativ schnell. Aber sie kennt nur zwei Geschwindigkeiten: stehen bleiben oder rennen. Dazwischen gibt es kaum etwas. Mittlerweile ist das Vollgasrennen auch sehr schnell geworden. Ich wechsle dann auch schon mal vom Laufschritt ins leichte Joggen. Zusätzlich brauche ich auch noch ein paar Geschwindigkeitsreserven, um zur Not noch schneller in ihrer Nähe zu sein. Beispielsweise, wenn sie Richtung Dobermann laufen will um ihm einen "Nussi" zu geben. Zum Glück passiert das aber nicht oft.

Wieso kann ich trotzdem nicht auf den Kinderwagen verzichten?


Es könnte so schön sein, denke ich manchmal. Das Kind kann laufen, nie wieder Kinderwagen, nie wieder das Kind schleppen, aber so einfach ist das natürlich nicht. Ihre Ausdauer reicht nicht ewig - sie gibt ja meist Vollgas - und nicht jeder Weg ist für sie spannend. Aber manchmal will ich trotzdem, dass meine Tochter ein paar Schritte läuft. Alles natürlich nur eine Sache der Motivation, aber wie?

Mit Tricks zum laufen bewegen


Der erste Trick geht am besten zu zweit. Das Runzelfüßchen liebt es, wenn man die Füße im Stand auseinander macht, damit sie zwischen den Beinen durchlaufen kann. Sie nennt das "Tunnel laufen". Dadurch, dass man zu zweit ist, also Mama und Papa zusammen unterwegs, steht der nächste Tunnel schon wieder 10 Meter vor ihr bereit, wenn sie durch den ersten Tunnel gelaufen ist. Das Runzelfüßchen kann so relativ weit laufen, ohne dass sie den Spaß verliert.

Meine Tochter läuft trotzdem


Der zweite Trick ist eigentlich relativ einfach. Ich habe keine Ahnung, woher sie darauf kam, aber sie nennt das Spiel "Attacke machen". Wir halten uns dazu an der Hand, zählen bis drei und rufen "Attacke". Dann wird gelaufen. Ein paar Meter. Dann halten wir an und es geht wieder von vorne los. Das sieht ein wenig wie Wettrennen aus, aber wir kommen damit auch relativ weit.

Auf der Mauer laufen


Wenn das alles nicht hilft, kann ich dann nur hoffen, dass irgendwo eine Mauer ist. Das Runzelfüßchen mag sehr wenige Dinge lieber als auf einer Mauer zu balancieren. Die Mauer muss nicht schmal sein und ich muss ihr auch weiterhin meine Hand geben, aber damit kann sie Kilometer zurücklegen. Ich bin ja der Meinung, dass es neben Radwegen, Straße und Fußgängerweg auch eine "Mauerspur" für Kleinkinder geben sollte.

Wie motiviert ihr denn eure Kleinkinder zum Laufen?

Sonntag, 18. Oktober 2015

Vom Urlaub, Treffen und Gewinnspielen - das Wochenende in Bildern

Gewinnspiel Runzelfuesschen Wochenende in Bildern Leben mit Kind in Berlin


Nach drei Wochen ohne Wochenende in Bildern bin ich zurück. Der Grund für die Absitenz war keine geheime Superplanung, sondern schlicht die schöne Tatsache: Wir waren im Urlaub. Und ich glaube, ihr habt Verständnis dafür, dass ich diese Dinge dann privat lasse. In den nächsten Wochen werde ich aber, fest versprochen, noch über unseren Südfrankreich-Urlaub berichten.
Für euch gibt es heute übrigens gleich zwei Sachen zu gewinnen!

Nun aber, auf eine Neues mit dem Wochenende in Bildern.

Samstag, 17. Oktober 2015


Gewinnspiel Runzelfuesschen Wochenende in Bildern Leben mit Kind in Berlin
Der Samstag begann ganz entspannt. Nach dem Frühstück sind wir, da wir erst Freitag aus Südfrankreich zurückgekommen sind. Da wir am Wochenende aber zu zwei Geburtstagen eingeladen sind, machen wir uns auf die Suche nach schöne Geschenken. Und anschließend belohnen wir uns selbst mit Salat.

Gewinnspiel Runzelfuesschen Wochenende in Bildern Leben mit Kind in Berlin
Es folgt ein Spaziergang durch den Herbstwald.

Gewinnspiel Runzelfuesschen Wochenende in Bildern Leben mit Kind in Berlin
Das Runzelfüßchen findet ihre erste Kastanie und schenkt sie mir. Für kurze Zeit. Dann will sie sie lieber einen Eichhörnchen überlassen.

Gewinnspiel Runzelfuesschen Wochenende in Bildern Leben mit Kind in Berlin

Mittagsschlaf macht das Runzelfüßchen im Auto auf dem Weg zur Party. Wir halten noch mal bei Ikea, weil ich dringend eine Lampe fürs Büro brauche. Der Mann wartet mit Kind im Mietwagen während ich durch die vollkommen überfüllten Gänge wusel.

Freitag, 16. Oktober 2015

Das Kleinkind spricht soviel

Kleinkind spricht soviel Kleinkind spricht in Saetzen Runzelfuesschen Elternblog


Wenn fremde Menschen das Runzelfüßchen und mich eine Weile beobachten, dann weiß ich mit ziemlicher Sicherheit, dass bald eine Frage kommen wird. Die lautet "Sagen Sie mal, wie alt ist das Kind denn?"
Meine Antwort: "Sie ist fast zwei Jahre alt" hat sofort eine Nachfrage beziehungsweise Anmerkung zur Folge. "Aber sie spricht schon so gut!" In dem Zusammenhang ist mir das "Aber" zwar nicht klar, aber ja, das Runzelfüßchen spricht. Gern und viel und zusammenhängend, sinnmachend und oft in Sätzen.

Kleinkind spricht soviel


Für mich als Mutter ist das irgendwie keine Leistung, das Kind fing früh mit einzelnen Wörtern an und hat nun eben einen kleinen Sprachschatz, den sie fleißig trainiert. Das ist, wenn man nur ein Kind hat, ja auch irgendwie normal. Wir Eltern sprechen mit ihr, seit sie auf der Welt ist, sie hat also wirklich in Wörtern gebadet und probiert nun aus, was sie so hört.
Ich habe keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, ob sie nun früh oder spät angefangen hat zu reden, ob sie viel oder wenig sagt. Im Kindergarten sprechen fast alle Kinder die älter sind als sie genauso viel und ich bin einfach daran gewöhnt, dass das Runzelfüßchen eine niedliche Geräuschkulisse bildet.

Lieber zuhören als ansprechen


Für andere Menschen ist genau das aber wohl sehr spannend. Wenn sie meine Tochter direkt ansprechen, dann sagt sie selten mehr als ihren Namen, weil ihr das irgendwie unangenehm zu sein scheint, dieses Fremde-Leute -Fragen. Wenn die aber einfach nur zuhören, wie sie mir alles was sie sieht beschreibt oder wissen will, was es heute zum Abendbrot gibt, dann entlädt sich da eben ein Wörterschwall. Und der ist offensichtlich anders, als Menschen es bei einem Kind in ihrem Alter erwarten.

 "Das Kind spricht so gut"


Ich weiß übrigens nie, was ich auf "Aber sie spricht so gut" antworten soll. Manchmal, wenn ich gute Laune habe, dann lasse ich mich auf ein Gespräch ein und erfahre dann, wann Eduard oder Pia, damals, vor Jahren, angefangen haben zu sprechen. Dass das alles nicht verständlich war und sie in der Zeit mit den Kindern oft beim Arzt waren. Weil man ja wissen wollte, ob alles in Ordnung ist.
Ich verstehe, dass gerade Eltern, die Kinder im Alter meiner Tochter haben, oft verunsichert sind, wenn sie meine Tochter reden hören. Gerade dann, wenn die eigenen Kinder eben nur das Allernötigste sprechen. Ich will mich nicht schlecht fühlen, weil das Runzelfüßchen etwas vermeintlich besser kann (ich empfinde es ja nicht so). Also sage ich dann, achselzuckend, Sätze wie "Ja, aber wenn sie weniger reden würde, wäre es auch ok", obwohl das nicht stimmt.

Mama liebt Unterhaltungen mit Kleinkind


Ich liebe es, mich mit meiner Tochter zu unterhalten, ihren Wortschatz zu erforschen und mich zu wundern, wann sie wohl die sieben neuen Worte aufgeschnappt hat. Ich möchte nur nicht, dass sich andere deswegen schlecht fühlen. Alles kommt zu seiner Zeit. Und irgendwann werden auch andere Eltern von ihren Kinder mit "Mama, hab ich Fruhstück kocht - lecker, lecker" geweckt. 

Wie ist das bei euch? Reden eure Kinder viel oder wenig? Macht ihr euch Sorgen oder glaubt ihr, dass alles seine Zeit hat?

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Aufruf: Eltern und Kopfschmerzen

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Wie einige von euch vielleicht wissen leide ich unter Migräne. Immer mal wieder, unterschiedlich heftig. Im Leben vor dem Kind war das irgendwie nie so ein großes Problem, denn abgesehen von den Schmerzen und der Übelkeit und allem, was damit einhergeht, gab es einen, heute nicht mehr vollstellbaren Luxus: Ich konnte mich ausruhen. Meine Migräne pflegen, mich im dunklen Zimmer verkriechen, (starke) Tabletten nehmen und warten, dass der ganze Spuck wieder vorbei ist.

Migräne mit Kind


Heute ist das anders. Ich habe nach wie vor diese Migräne, aber inzwischen hasse ich sie noch ein bißchen mehr. Weil sie, egal welche Medikamente es da geben mag, mein Leben mit dem Runzelfüßchen stark einschränkt. Ich kann einfach nicht mal eben mit ihr auf dem Spielplatz rumtoben, wenn eine Attacke mich fest im Griff hat. Es tut mir immer total leid, ihr dann erklären zu müssen, dass Mama eben Kopfschmerzen hat und jetzt nicht so wild toben kann.

Weniger Medikamente wegen Kind


Die Krux ist auch: Ich kann die super starken, schnell helfenden Medikamente nicht nehmen, weil ich dann nicht mehr richtig auf meine Tochter aufpassen kann. Und wer das nicht glaubt, als ich die das erste Mal genommen habe, hatte ich die Idee aus dem Fenster zu springen, weil fliegen jetzt sicher auch so möglich wäre. Also nein, diese Tabletten nehme ich dann lieber nicht.

"Mama hat Kopfschmerzen"


Inzwischen ist es so, dass mein Runzelfüßchen den Satz "Etwas langsamer, Mama hat Kopfschmerzen" wohl zu oft gehört hat. Denn entweder erzählt sie, aus heiterem Himmel, Fremden "Mama, Kopfschmerzen" oder sie setzt sich zu mir, kuschelt sich an und sagt "Mama, hab Kopfschmerzen." Und ganz ehrlich, das bricht mir das Herz. Ich weiß, dass ich gegen Migräne wenig tun kann, alles, was es da so gibt, das versuche ich. Aber ein vollkommen stressfreies Leben ist meiner Meinung nach momentan leider eine Utopie.

Ich suche eure Geschichte: Elternsein und Kopfschmerzen


Deswegen rufe ich nun euch zum Mitmachen auf: Ihr Eltern, die ihr auch von Migräne oder jeder Art von Kopfschmerzen geplagt seid: Teil eure Erlebnisse mit mir. Ich möchte gern sichtbarer machen, wie das so ist, das Leben mit Kindern und Kopfschmerzen. Welche Tipps und Tricks habt ihr, was hilft und was nicht? Wie gehen eure Kinder damit um? Alles, was ihr erzählen mögt ist willkommen. Ihr könnt einen Blogpost schreiben oder mir eure Geschichte erzählen. Meldet euch einfach per Mail unter hallo at runzelfuesschen punkt de mit dem Betreff "Migräne" und dann schauen wir weiter.
Ich freue mich auf euch und eure Erlebnisse, weil sie sicher helfen zu zeigen: So nicht, ihr blöden Kopfschmerzen!

Dienstag, 13. Oktober 2015

Papa bloggt: Der strafende Vater und die Kinder

Park Phoenix

Wir waren letztens in einem kleinen botanischen Garten mit "Tierzugabe". Zugabe, weil der Schwerpunkt bei dieser Anlage eher bei den Pflanzen als den Tieren lag. Trotzdem gab es ein paar Enten, Schildkröten, ein paar Fische und sogar Kängurus. Ich verstehe zwar nicht, wieso es dort ausgerechnet Kängurus gab, und sonst keine anderen Zootiere. Aber vielleicht ist das auch nicht so wichtig. Falls ihr mal in Nizza in Frankreich seid und Kinder dabei habt, ist der Park Phoenix eine interessante Alternative, um mal einen Vormittag zu verbringen.

Familienstreit beim Mittagessen


Interessant an diesem Besuch war eine Szene, die sich im Imbissbereich des Parks abspielte.Während meine Frau, das Runzelfüßchen und ich Nudeln und Salat aßen, waren dort natürlich auch noch andere Familien anwesend. Es war Mittagszeit, Familien saßen im Freien und alle erfreuten sich an dem sonnigen Wetter, der gemeinsam verbrachten Zeit und dem tollem Park. Alle Familien? Nein. In einer Familie gab es den wohl schlimmsten Krach, den ich in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren wahrgenommen habe.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Was Kinder und Eltern lernen

Runzelfuesschen Eltern und Kinder lernen Alltag mit Kind Elternblog


Wir hatten im letzten Urlaub eine sehr lustige Begegnung, an die ich noch immer gern zurückdenke. Weil sie so viel über Eltern, Kinder und das ganze Miteinander aussagt.
Wir waren im Urlaub in Schweden und nach einer Zeit des Rumreisens landeten wir in Stockholm. Und irgendwann in einem Restaurant. Mal, by the way als Tipp, wenn ihr in Stockholm vegetarisch essen gehen wollt, dann kommt ihr an dem Laden nicht vorbei, weil er einfach super lecker ist. Das Hermitage sollte auf eurer Liste stehen. Ich verzehre mich jetzt noch nach dem Essen dort.

Erlebnisse mit Kind im Restaurant


So, lange Rede, kurzer Sinn, wir waren also dort essen. Fürs Runzelfüßchen gab es einen extra Kinderteller, sie durfte bei uns mitessen. Der Laden hat mehrerer große Tische, an denen viele Menschen Platz nehmen die sich vorher nicht kennen und so ins Plaudern geraten. In unserem Fall war das eigentlich nicht nötig, das Runzelfüßchen sucht sich ja eh immer ihre und damit unsere Gesprächspartner aus.


Kind will Essen anderer


Wie der Zufall es nun wollte, setzte sich eine schwedische Familie zu uns. Mutter, Vater und zwei Kinder. Eins war ungefähr fünf Jahre alt, das andere im Alter vom Runzelfüßchen. Warum auch immer aßen in der Familie aber nur die Eltern das angebotene Essen, die Kinder bekamen Mitgebrachtes aus der Plastikdose. Bis zu diesem Moment war das Runzelfüßchen mäßig an der Familie interessiert gewesen, aber als da plötzlich diese Dose auf dem Tisch stand hielt sie nichts mehr auf ihrem Stuhl. Sie ließ ihre Gabel und die Kartoffeln fallen und wollte nur noch eins: Dn Inhalt der Büchse.


Freitag, 9. Oktober 2015

Bauch zeigen - ein Begrüßungsritual

Kind zeigt Bauch lustiges Begruessungsritual Runzelfuesschen


Das Runzelfüßchen begrüßt andere Kinder gern, in dem es ihnen ihren Bauch zeigt. Also oft nicht wirklich, denn sie trägt noch einen Body. Aber sie läuft auf Spielplätzen oder im Supermarkt auf andere Kinder zu, und statt denen "Hallo" zu sagen oder zu winken, lüftet sie ihr Shirt. Oder, wenn sie warm angezogen ist, ihre Jacke und ihren Pulli.

Bauch zeigen - eine Geste aus dem Tierreich


All das erinnert mich sehr an Begrüßungsriten aus dem Tierreich. Ich glaube mich zu erinnern, dass das ein oder andere Tier da auch zur Begrüßung den Bauch zeigt. Wie die begrüßten Tiere reagieren weiß ich leider nicht. Wie aber andere Kinder auf das Runzelfüßchen reagieren, das kann ich sehen. Und es ist irgendwie immer das gleiche.


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Lustige Wörter von Kleindkind

Kleinkind lernt sprechen, lustige Worte vom Kleinkind, wie Kleinkinder reden Runzelfuesschen


Das Runzelfüßchen liebt es, sich zu unterhalten. Wenn sie will, dann versteht sie ihr Umfeld sehr genau und kann auch entsprechend auf Fragen antworen. Klar, dass sie nicht immer möchte und auch klar, dass Unterhaltungen mit fast Zweijährigen zwar oft sehr lustig, aber nur bedingt flüssig sind. Nichts desto trotz macht es mir unheimlich viel Spaß zu entdecken, was mein Runzelfüßchen so alles aufschnappt.

Nein, Nein, Nahahahein!


Über die eher schwierigen Wörter schrieb ich bereits, heute soll es mal etwas lustiger zugehen. Meiner Tochter gelingt es nämlich immer wieder mich mit ihren Antworten zum Lachen zu bringen. Besonders dann, wenn ich schon nahe dran bin aufzugeben und das, worum ich sie achtmal gebeten habe dann doch selbst zu machen.
"Runzi, kannst du bitte deine Schuhe ausziehen?" frage ich und bekomme sofort ein "Nein!" Mehrmaliges Fragen und Bitten führt oft zu einem langgezogenen "Nahahahein". Wo auch immer sie das her hat.



Dienstag, 6. Oktober 2015

Papa bloggt: Ein müdes Kleinkind ist ein anderes Kind


Die Rubrik heißt ja, wenn der geneigte Leser tatsächlich die Rubrik überprüft, „Highlights vom Papa“. Manchmal gibt es natürlich auch die „Lowlights“ oder einfach Tiefpunkte. Während das Leben mit Kleinkind für mich meistens toll ist, gibt es natürlich auch immer mal wieder Ausnahme. Klar, so ist das eben.
Eine Ausnahme nenne ich einfach mal „sehr müdes“ Kleinkind.

Ein ausgeschlafenes Kleinkind ist ein Segen


Wenn das Runzelfüßchen ausgeschlafen ist, ist sie ein sehr ausgeglichenes, munteres, fröhliches Kind. In der Regel ist das der Zustand, den ich kenne. In dieser Gemütslage kann ich fast alles mit ihr machen. Im Supermarkt trägt sie brav die Einkäufe oder sitzt im Einkaufswagen und grüßt am liebsten alte Omas, die ihr gerne zurückwinken. Wenn wir zu Hause sind, lesen wir Bücher oder spielen zusammen. Falls ich einen Traum hatte, wie das Leben mit Kleinkind irgendwann mal aussehen würde, so in etwas sieht er dann aus.

Ein müdes Kleinkind kann die Hölle sein


Ich sollte vorweg sagen, dass ich nicht an ein „böses“ Kind glaube. Natürlich testen Kinder ihre Grenzen aus und praktisch als Nebenprodukt kann ich mich als Vater darüber ärgern.
Es spielt eigentlich keine Rolle, warum das Runzelfüßchen manchmal sehr müde ist. Mal ist es ein zu kurzer Mittagsschlaf, mal ein zu kurzer Nachtschlaf oder eine anbahnende Erkältung. Aber wenn meine Tochter nicht richtig ausgeschlafen und müde ist, dann ist sie fast ein anderes Kind. Im Supermarkt will sie eigentlich nur Glasflaschen und andere Glaswaren aus den Regalen räumen. Im Einkaufswagen will sie auch nicht mehr sitzen. Stattdessen will sie den Einkaufswagen selber schieben und gegen alte Omas steuern. Wenn ich das nicht zulasse, fängt sie an zu schreien und wirft sich auf den Boden. Sagen wir es wie es ist:  ein müdes Kleinkind kann anstrengend sein.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Farbe der Kindheit: blau



#farbederkindheit Runzelfuesschen geschlechtsneutrale Kleidung fuer Kinder


Ein neuer Monat ist angebrochen und damit auch die Zeit für einen neuen Text zum Thema "Die Farbe der Kindheit".
Und im Oktober ist das die Farbe blau. Wieso wollt ihr wissen? Ganz einfach, weil das Runzelfüßchen als eines der weinigen Mädchen relativ viel blau trägt.

Geschlechtsneutrale Kleidung für Kinder


Ja, das ist eine bewußte Entscheidung von uns Eltern gewesen. Und nein, das Kind hat nicht nur blau im Schrank. Aber auf keinen Fall nur pink oder rosa. Das finde ich nämlich grauenhaft. Solange wie ich kann, werde ich versuchen mein Runzelfüßchen relativ geschlechtsneutral anzuziehen. Dafür ertrage ich dann lieber, dass ich ständig nach dem Geschlecht meiner Tochter gefragt werde.

Junge oder Mädchen?


Daran bin ich nämlich gewöhnt. Bereits als Baby trug sie keine eindeutig geschlechtszuordnende Kleidung. Sondern viel wilde Farben und Muster. Die sowohl für Jungen als auch für Mädchen passen. "Junge oder Mädchen" war eine der Standardfragen, die ich beantworten musste, wenn Menschen das Runzelfüßchen erblickten. Und ja, ich gebe zu, ich fand das auch mal nervig. Aber besser so, als wenn ich sie komplett in rosa eingekleidet hätte. Das hätte ich MIR nämlich nicht verziehen.

Kleid oder langer Pulli?


Klar, das Kind trägt ab und zu auch Kleider. Aber die sehen an ihr meist aus wie zu lang geratene Pullis, weswegen sie ebenfalls kaum Geschlechtszugehörigkeiten signalisieren. Manchmal will sie auch in ihrem "Tütü", einem Rock mit Tüll durch die Gegend schreiten. Dann darf sie das natürlich auch. Aber an und für sich kleiden wir unsere Tochter einfach kindgerecht. In blauen, weiten Hosen und mit Shirts, die für Kinder und nicht explizit für Jungen oder Mädchen gemacht sind.

Jungs tragen blau, Mädchen rosa - oder?


Mir fiel letztens, beim Besuch auf dem Spielplatz auf, wie selten das aber in ihrer Altersgruppe ist. Da gab es zum einen die schreiend rosa-Fraktion, Mädchen, die von Kopf bis Fuss in lila, pink, hellrosa und zartrot (mit ein bißchen gelb) gekleidet waren. Zum anderen war da die gedeckte Farben-Fraktion: Die Jungen, die in blau, braun, grün und schwarz (!) gekleidet waren. Mit Dinos, Bagger oder Spiderman auf den Jacken und Hosen. Dazwischen das Runzelfüßchen in einer grau-blau-geringelten Jopgginghose, einem orangen Pulli und einer weißen Strickjacke mit Racketen drauf.

Ist Kindern das Geschlecht wichtig?


Da meine Tochter ob ihres Alters kaum in den Kategorien "Junge" und "Mädchen" denkt, sondern "will ich mit spielen" oder "mag ich nicht", ging sie zu dem einen, älteren Jungen, der alle vorher vorbeigekommennen Mädchen von der Wippe geschubst hatte. Sie näherte sich ihm, legte den Kopf schräg und sagte "Auch Wippe?" Und der Junge? Ließ sie gewähren. Während er die herbeieilenden Mädchen vertrieb. Natürlich weiß ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit, ob er dachte, meine Tochter sei ein Junge, oder ob er sie einfach nett fand, aber ich fand es auffällig, dieses Verhalten. Gleichzeitig sah ich mich darin bestärkt eben auch weiter den Kurs zu fahren, geschlechtsneutrale Kleidung zu kaufen. Und dazu gehören dann eben auch blaue Klamotten.

Eure Erfahrungen sind mir wichtig


Was ist eure Farbe der Kindheit des Monats Oktober? Gern dürft ihr eure Beiträge hier verlinken.
Und wie ist das bei euch? Welche Kleiderfarben tragen eure Kinder? Achtet ihr darauf? Findet ihr, ich übertreibe?

Freitag, 2. Oktober 2015

Kleinkinder hauen sich - muss ich mir Sorgen machen?

Kleinkinder hauen sich Erfahrungen Austausch unter Eltern Runzelfuesschen Elternblog


Letzte Woche berichtete ich ja über meine Zweifel, die sich beim Abholen des Kindes im Kindergarten einschlichen. Und auch wenn ich das inzwischen, auch dank eurer tollen Kommentare gut verarbeitet habe, irgenwie hört das ja nie so richtig auf, oder?

Zweifel am Elternsein werden nicht weniger


Mir wurde das auf jeden Fall bewußt, als ich vor kurzem eine Nachricht erhielt. Sie war von einer anderen Mutter aus dem Kindergarten. Die Frau schrieb, dass es sie bekümmern würde, dass ihr Kind das Runzelfüßchen im Kindergarten manchmal hauen würde. Ich hatte dem sogar einmal beigewohnt, das Runzelfüßchen kam morgens zur Tür rein, das Kind erblickte meine Tochter und ließ ein Auto auf ihren Kopf rummsen. Mein Runzelfüßchen war kurz irritiert und gab dem anderen  Kind dann einen Kuss. Sie griffen sich an den Händen und liefen dem Kindergartentag entgegen. Ich musste ob der stürmischen Begrüßung sehr lachen, auch, weil ich eben gesehen hatte, dass mein Kind keinen Schaden genommen hatte.