Donnerstag, 21. August 2014

Baby liebt Mamas Bauch

Heute wird es mal sehr persönlich im Blog - das als Warnung vorab!
Mein Runzelfüßchen liebt meinen Bauch. Und ich finde das unglaublich bezaubernd. Darüber hinaus ziehe ich eine große Kraft aus diesen kleinen Gesten, die sie ja überhaupt nicht bewußt macht.



Mama hardert nicht mit ihrer Figur


Ich habe, im Gegensatz zu vielen anderen Frauen, nie wirklich mit meiner Figur gehardert. Einfach, weil sie ist wie sie ist. Ich akzeptiere das und fühle mich auch meist sehr wohl in meinem Körper. Durch die Schwangersachft und ja, trotz all der Creme mit der ich den Bauch eingeschmiert habe, kamen nun aber viele Schwangerschaftsstreifen dazu, die ich erst lieben lernen musste.

Bauch nach einem Baby weich


Und klar, nach einer Geburt ist der Bauch nicht mehr straff sondern weich(er). Das kann man unschön finden. Ich habe mich damit aber relativ schnell arrangiert. Zum einen, weil ich moderat Sport treibe, zum anderen aber, weil mir klar ist was genau mein Körper hier unglaubliches geleistet hat. Er hat mein Runzelfüßchen neun Monate in mir wachsen lassen. Sie und mich versorgt, meiner Tochter eine schützende Hülle gegeben.

Ich mag meinen Postbabybauch


Wie kann ich da wirklich ernsthaft meinen Körper nicht mögen? Klar, es ist alles weicher, meine Figur hat sich durch die Schwangerschaft schon verändert. Aber das war mir vorher bewusst. In der ersten Nacht in der wir drei zurück in unserem heimischen Bett waren strich ich mir über den Postbabybauch und war meinem Körper und besonders meinem Bauch sehr dankbar. Egal, dass da viele Streifen zu sehen waren. Egal, dass ich zugenommen hatte und es wohl eine Weile dauern würde, das wieder zu verlieren. Ich strich mir also über den Bauch und war glücklich.

Baby liebt Mamas Bauch


Und meine Tochter ist es auch. Immer wieder, wenn wir morgens im Bett kuscheln, robbt sie zu meinem Bauch, wirft ihr kleines Köpfen darauf und "horcht". Oder verteilt Küsschen überall auf ihm. Sie streichelt und zieht und herzt und küsst. Ich streiche dann über ihren Kopf und freue mich, dass meine Tocher auf der Welt ist. Dass mein Bauch sie beschützt und ins Leben getragen hat. Dass ich bin wie ich bin, jedem Mode- und Modeldiktat zum Trotz.

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